Proxima Fusion

WENN WIR die Fusion mit einem Stellarator meistern können, KÖNNEN WIR dann den Energiebedarf der Zukunft auf Dauer decken?

Das Stellarator-Fusionskraftwerk von Proxima Fusion

Herausforderung

Der weltweit steigende Energiebedarf erfordert dringend saubere, sichere und skalierbare Lösungen. Die Fusionsenergie, der Prozess, aus dem die Sterne ihre Energie beziehen, stellt das ultimative Ziel dar: eine unbegrenzte, CO₂-freie Energiequelle. Dennoch ist die Erzielung einer stabilen und kontinuierlichen Kernfusion auf der Erde nach wie vor eine der größten technischen Herausforderungen der Menschheit.

Proxima Fusion wurde gegründet, um diese Hürde zu überwinden, indem die erste Generation quasi-isodynamischer (QI) Stellarator-Fusionskraftwerke gebaut wird. Das Unternehmen nutzt die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung im Bereich des magnetischen Einschlusses sowie Fortschritte im computergestützten Design und bei hochtemperatur-supraleitenden Magneten. Mit diesem Ansatz soll die Kernfusion von einem wissenschaftlichen Traum zur industriellen Realität werden

Proxima Fusion – Stellarator-Prototyp

Disruptive Innovation

Proxima Fusion entwickelt ein völlig neues Modell für Fusionskraftwerke auf der Grundlage quasi-isodynamischer Stellaratoren.

Dieses Modell zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, ein kontinuierlich stabiles Plasma aufrechtzuerhalten und so die für Tokamak-Reaktoren typischen Stabilitätsprobleme zu vermeiden. Der bahnbrechende Ansatz des Unternehmens stützt sich auf eine einzigartige Kombination aus drei technologischen Eckpfeilern:

  • fortschrittliche Optimierung des Magnetfelds.
  • hochleistungsfähiges computergestütztes Design.
  • hochmoderne hochtemperatur-supraleitende (HTS) Materialien.

Darüber hinaus ist Proxima Fusion das erste Unternehmen, das aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hervorgegangen ist, wodurch es in der Lage ist, modernste akademische Forschung direkt mit einer industriellen und unternehmerischen Denkweise zu verbinden.
 

Proxima Fusion – Bild 2

Auswirkung

Die Entwicklung von Fusionskraftwerken durch Proxima Fusion könnte die globale Energielandschaft grundlegend verändern.

Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Energie bereitzustellen, die sauber (keine Treibhausgasemissionen), sicher (kein langlebiger radioaktiver Abfall und kein Risiko einer Kernschmelze) und reichlich vorhanden ist (in der Lage, den wachsenden weltweiten Strombedarf zu decken).

Dieser Beitrag unterstützt unmittelbar mehrere der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen, insbesondere:

  • SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie
  • – SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
SDGs – Proxima Fusion

3DEXPERIENCE Plattform

Proxima Fusion nutzt die 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes, um die Entwicklung von Stellarator-basierten Fusionskraftwerken zu beschleunigen.

Durch die Erstellung eines originalgetreuen virtuellen Zwillings kann das Unternehmen Designs simulieren und validieren, die multiphysikalische Leistung optimieren sowie komplexe Fertigungs- und Montageprozesse planen.

Die Plattform bietet zudem umfassende digitale Kontinuität, wodurch sichergestellt wird, dass Technik, Simulation und Betrieb nahtlos miteinander verbunden sind. Gleichzeitig ermöglicht sie eine sichere Zusammenarbeit mit Zulieferern und Forschungspartnern.

Kollaborative und kollektive Intelligenz

Proxima Fusion legt großen Wert auf kollaborative und kollektive Intelligenz.

Als Spin-off des Max-Planck-Instituts profitiert das Unternehmen vom Fachwissen führender Plasmaphysiker. Das Team besteht aus erstklassigen Forschern, Ingenieuren für komplexe Systeme sowie Experten aus den Bereichen Informatik und Datenverarbeitung.

Proxima Fusion unterhält zudem wissenschaftliche Partnerschaften, um Konzepte für Fusionskraftwerke zu veröffentlichen, was ein transparentes und kollaboratives Entwicklungsmodell widerspiegelt.

Darüber hinaus hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Hugging Face die „ConStellaration Challenge“ ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, das Stellarator-Design durch künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zu optimieren. Dieser offene Wettbewerb ist ein klarer Beweis für ihr Engagement, globale Talente zu gewinnen, um die Energiewende zu beschleunigen.

Proxima Fusion

Proxima Fusion

Proxima Fusion ist ein wegweisendes deutsches Startup, das die erste Generation von Fusionskraftwerken auf Basis quasi-isodynamischer Stellaratoren entwickelt – eine fortschrittliche Technologie, die saubere, sichere und reichlich vorhandene Energie liefern soll. Durch die Kombination jahrzehntelanger akademischer Forschung mit modernstem computergestütztem Design und Hochtemperatur-Supraleitern will das Unternehmen die Kernfusion in das Stromnetz integrieren und die Zukunft der Energie neu definieren.

Lernen Sie das Team kennen

Francesco Sciortino
Mitbegründer und CEO
Lucio Milanese
Mitbegründer und COO
Jorrit Lion
Mitbegründer und Chief Scientist
Martin Kubie
Mitbegründer und Chefingenieur
Barrington D'Arcy
Chief Manufacturing Officer
Maria Dantz
Head of Communications
Jonathan Schilling
Mitbegründer und Leiter des Forschungsbereichs
Marija Kose
Leiterin der Personalabteilung
Lennart Bock
Leiter des operativen Geschäfts

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