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EPISODE 2: AUS STAHL GEBAUT

Die Auswahl des richtigen Materials ist entscheidend, wenn es darum geht, den CO2-Fußabdruck eines Gebäudes zu begrenzen.
Die Experten müssen dabei den gesamten Lebenszyklus analysieren und optimieren.

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Dekarbonisierung für Stahl: Starkes und nachhaltiges Bauen

Stahl – stark, flexibel und erschwinglich – ist für die weltweite Baubranche von größter Bedeutung. Stahl ist weitaus fortschrittlicher als die Eisenträger, die 1887 für den Bau des ursprünglichen Eiffelturms verwendet wurden und damit ist es das perfekte Baumaterial für jedes Projekt ähnlicher Größenordnung. Leider gehört er auch zu den kohlenstoffintensivsten Werkstoffen der Welt. 

Das bedeutete, dass das Team, dass an dem neuen Turm arbeitete, die Nachhaltigkeit auf kreative Weise berücksichtigen mussten, wenn es mit Stahl arbeitete. Hierzu war es notwendig, dass Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette der Stahlproduktion in Bezug auf Konstruktion und Betrieb umgestalteten.

Etwa 80 %* der Kohlenstoffemissionen eines Produkts während dessen Lebensdauer werden durch Entscheidungen bestimmt, die während der Konstruktionsphase getroffen werden. Wenn von Anfang an ein solides und genaues Verständnis der Umweltauswirkungen von verschiedenen Optionen erlangt wird, können die Teams bessere Nachhaltigkeitsentscheidungen treffen.

Für diese Probleme gibt es Lösungen. Eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten zur Minimierung von Kohlenstoffemissionen und zur Begrenzung der Gesamtkohlenstoffbilanz des Turms besteht darin, die Art der Stahlgewinnung und -herstellung zu verändern. Neue wasserstoffbasierte Reduktionsverfahren tragen dazu bei, die Herausforderung der Dekarbonisierung von Stahl zu meistern

Parallel zu diesen Maßnahmen zur Dekarbonisierung von Stahl können Optimierungstools Bereiche mit geringer Effizienz im Betrieb identifizieren und die Nachhaltigkeit bestehender Stahlwerke verbessern. Durch den Einsatz von virtuellen Zwillingen und einer Simulationssoftware können Akteure diese Anlagen effektiver konstruieren, bauen und betreiben.

Und genau wie bei der Verwaltung der Ressourcennutzung konnte das Designteam auch digitale Lösungen verwenden, um die Beschaffung des Stahls, seinen Transport und seine Verwendung zu optimieren, ohne dabei Kompromisse bei der Festigkeit und Leistung einzugehen. Über die 3DEXPERIENCE® Plattform könnten Teams problemlos mit Stahlherstellern und Lieferanten zusammenarbeiten und sicherstellen, dass der CO2-Fußabdruck auf ein Minimum reduziert wird.

Die Gestalter des Turms nutzten auch die Funktionen der Plattform für die Lebenszyklusanalyse (LCA, Life Cycle Assessment), um die Umweltbelastung jedes einzelnen Prozesses – vom Abbau bis zur Herstellung und von den Anlagen bis zum Turm – zu bewerten und um diese Informationen für die Entscheidungsfindung und künftige Projekte zu nutzen. Sie half sogar bei der Definition von Recyclingverfahren am Ende des Lebenszyklus und trug so dazu bei, Stahl zum perfekten Material für eine Kreislaufwirtschaft zu machen.

* Quelle: McKinsey&Company – Product sustainability: Back to the drawing board – 7. Februar 2022.

Dank der 3DEXPERIENCE® Plattform mit nachhaltigeren und leistungsfähigeren Materialien bauen.

Jacques Beltran > Das Bauen von morgen > Dassault Systèmes®
Corinne BULOTA
Vice-President, Infrastructure, Energy & Materials, Dassault Systèmes

Auswirkungen von Materialien mit Unterstützung von Antoine Lafont de Sentenac verstehen

Klicken Sie unten und entdecken Sie, wie die Nachhaltigkeit dank der 3DEXPERIENCE® Plattform von Anfang an in jedem Schritt des Lebenszyklus einer Anlage berücksichtigt werden kann. In dieser Episode erfahren Sie außerdem, wie unsere Experten verschiedene Aspekte des Stahlfertigungsprozesses berücksichtigt haben, um die Umweltauswirkungen des neuen Turms zu begrenzen.

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© Design des neuen Turms von Nicolas Laisné Architectes