Nutzerzentrierte Mobilitätserlebnisse
Da sich die Erwartungen in Richtung personalisierter und vernetzter Mobilität verschieben, stehen Automobilhersteller vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie man Erlebnisse gestaltet, die den Menschen in den Mittelpunkt der Mobilität stellen.
Wo Mobilität menschlich wird
Was bedeutet die Neudefinition des Werts von Automobilen?
Nutzerzentrierte Mobilität spiegelt einen grundlegenden Wandel in der Wertschöpfung der Automobilindustrie wider. Kunden beurteilen Mobilität nicht mehr nur anhand der Fahrzeugleistung oder der Hardware-Ausstattung. Stattdessen werden die Erwartungen durch digitale Mobilitätserlebnisse geprägt, die nahtlos und persönlich sind und sich kontinuierlich verbessern.
Heute umfassen Mobilitätserlebnisse Fahrzeuge, Software und vernetzte Dienste – und erstrecken sich auf größere Ökosysteme, die Infrastruktur, Plattformen und Partner umfassen. Dennoch sind viele Unternehmen nach wie vor nach produktorientierten Entwicklungsmodellen strukturiert, die nie dafür konzipiert wurden, neue Benutzererfahrungen im Automobilbereich zu unterstützen.
Die Herausforderung: Skalierung der Mobilität in komplexen Ökosystemen
Die Bereitstellung von nutzerzentrierten Mobilitätserlebnissen erfordert eine enge Abstimmung zwischen Fahrzeugen, Software, Daten, Dienstleistungen und Partnern. OEMs und Zulieferer agieren heute in komplexen Mobilitätsökosystemen mit vielen Beteiligten, darunter Technologieanbieter, Infrastrukturbetreiber, Behörden und Serviceplattformen.
Dennoch haben die meisten Unternehmen mit folgenden Herausforderungen zu kämpfen:
- Fragmentierte Systeme und unzusammenhängende Datenflüsse
- Starre Entwicklungsprozesse
- Voneinander isoliert arbeitende Teams mit begrenztem gemeinsamen Kontext
- Späte Validierung von Erfahrung, Sicherheit und Leistung
Die Herausforderung: Anpassung der Entwicklung an die Benutzererfahrung
Traditionelle Entwicklungsmodelle wurden zur Bereitstellung fertiger Fahrzeuge erstellt. Dies führt zu Herausforderungen, wenn:
- Die Personalisierung von Fahrzeugen und Dienstleistungen sich nach der Markteinführung weiterentwickeln müssen
- Software-Updates Auswirkungen auf Sicherheit, Leistung und Konformität haben
- Das Markenerlebnis über einen längeren Zeitraum hinweg konsistent bleiben muss
Etablierte OEMs verfügen über fundiertes technisches Know-how, stehen jedoch vor organisatorischen und kulturellen Hindernissen bei der digitalen Transformation in der Automobilindustrie. Die Vereinbarkeit von Geschwindigkeit, Umfang und Zuverlässigkeit stellt weiterhin eine Herausforderung dar.
Wie Software Defined Vehicles eine nutzerzentrierte Mobilität ermöglichen
Software Defined Vehicles (SDVs) eröffnen neue Möglichkeiten, indem sie Hardware, Elektronik und Software vereinen, um das Fahrzeugverhalten zu personalisieren und vernetzte Fahrzeugdienste bereitzustellen.
Auf Systemebene können Hersteller mit SDVs über statische Produkte hinausgehen und transformative Mobilitätserlebnisse gestalten, die sich an Nutzer, Ökosysteme und sich ändernde Erwartungen anpassen.
Das Ziel ist es, diese Erlebnisse mit Zuversicht und den richtigen Technologien aufzubauen, zu validieren und weiterzuentwickeln.
Beispiele dafür, wie Führungskräfte Produkte in Erlebnisse verwandeln
Im gesamten Mobilitätsökosystem setzen zukunftsorientierte Unternehmen komplexe Systeme in Erfahrungen um, die Menschen verstehen, denen sie vertrauen und die sie genießen können.

Komplexität sichtbar machen
Opel hat die Technik der Elektromobilität mit einem virtuellen „Blick unter die Motorhaube” revolutioniert – einem immersiven Augmented-Reality-Erlebnis, das mit 3DEXCITE realisiert wurde.

Skalierbare Personalisierung
FORVIA Faurecia hat mit der 3DEXPERIENCE® Plattform adaptive Cockpit-Erlebnisse entwickelt, die auf Komfort, Steuerung und Benutzerpräferenzen zugeschnitten sind.

Intuitive urbane Mobilität
NExT hat modulare Elektro-Shuttles entwickelt, die in eine intelligente Mobilitätslösung integriert sind, um intuitive und nahtlose Fahrten durch Städte zu ermöglichen.
Multidisziplinäre Komplexität vereinfachen
Systemtechnik treibt die Entwicklung missionskritischer Systeme voran. Mit MBSE können Teams die Anforderungen der Akteure aufeinander abstimmen, alternative Designmöglichkeiten prüfen und die Leistung der Assets auf der 3DEXPERIENCE Plattform optimieren.
Für Sicherheit und Leistung sorgen
Umfangreiche cloudbasierte Simulationen, Feedback aus realen Daten und vielseitige Testschleifen ermöglichen eine umfassende Szenarioabdeckung. Dadurch entsteht ein detailliertes Modell von Fahrzeugen für schnelle Tests in virtuellen Umgebungen.
Aktualisierungsbereitschaft überprüfen
Mit CATIA Magic wird die Systemtechnik auf das „Internet of Experiences“ ausgeweitet – Systeme, die die physische und die digitale Welt miteinander verbinden. Teams können die Auswirkungen von Änderungen bewerten, Aktualisierungen validieren und Arbeitsabläufe genau planen.
People-Centric Mobility: Häufig gestellte Fragen
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