C-Compiler

Für die Konvertierung von Modellen in Dymola müssen Sie einen unterstützten C-Compiler installieren. Der C-Compiler gehört nicht zum Lieferumfang von Dymola. Der C-Compiler muss selbst dann nur einmal installiert werden, wenn Sie mehrere Dymola-Versionen installieren.

C-Compiler auf Windows

Visual Studio – kostenfreie Editionen:

  • Visual Studio 2012 Express Edition (11.0)
  • Visual Studio 2015 Express Edition für Windows Desktop (14.0)
  • Visual Studio 2017 Community 2017 (15)
  • Visual Studio 2017 Desktop Express für Windows Desktop (15) – Beachten Sie, dass dieser Compiler nur das Kompilieren in ausführbare Windows-32-Bit-Dateien unterstützt.
  • Microsoft Build Tools 2017
    • Zur Ausführung von Dymola wird mindestens Folgendes empfohlen:
      • Visual C++ Build Tools
      • C++ /CLI-Unterstützung
    • Wenn Sie die obige Auswahl installieren, wird keine IDE (Integrated Development Environment) installiert, sondern nur Befehlszeilenfunktionen.
    • Diese Installation ist bei der späteren Auswahl des Compilers in Dymola nicht als spezifische Auswahl sichtbar. Die Auswahlalternative ist dieselbe wie bei allen anderen Visual Studio 2017 Alternativen.
  • Visual Studio 2019 Community (16)
  • Microsoft Build Tools 2019 (siehe Anweisungen für Installation und Tests von Microsoft Build Tools)
    • Zur Ausführung von Dymola wird mindestens Folgendes empfohlen:
      • Visual C++ Build Tools
      • C++ /CLI-Unterstützung

Unter Downloads unten finden Sie den Link zum kostenlosen Visual Studio-Compiler. Die Nutzungsrechte für die Visual Studio-Community hängen vom Kundensegment und den Nutzungsszenarien ab. Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft-Website.

Visual Studio – Professional Editionen:

  • Visual Studio 2012 (11.0)
  • Visual Studio 2015 (14.0)
  • Visual Studio Professional 2017 (VS 15)
  • Visual Studio Enterprise 2017 (VS 15)
  • Visual Studio Professional 2019 (VS 16)
  • Visual Studio Enterprise 2019 (VS 16)

Unter Downloads unten finden Sie den Link zum Visual Studio-Compiler.

Intel-Compiler:

Die Unterstützung für Intel-Compiler wurde eingestellt.

GCC-Compiler:

32- und 64-Bit-MinGW können mit demselben Installationsprogramm unter Verwendung anderer Optionen installiert werden. Download-Link: https://sourceforge.net/projects/mingw-w64. Starten Sie das MinGW-Installationsprogramm und wählen Sie Folgendes aus:

  • Für 32-Bit
    • Architektur: i686
    • Threads: win32
    • Ausnahme: dwarf
  • Für 64-Bit
    • Architektur: x86_64
    • Threads: posix
    • Ausnahme: she

Die folgenden Compiler wurden getestet (neuere Versionen sind normalerweise kompatibel):

  • 32-Bit MinGW, GCC-Version 5.3, 6.3, 8.2
  • 64-Bit MinGW, GCC-Version 5.3, 7.3, 8.1

Hinweis: Die GCC-Compiler weisen einige Beschränkungen auf und erfordern Add-ons für die Installation usw. Klicken Sie hier für weitere Informationen, unten finden Sie den Download-Link.

WSL GCC-Compiler (Linux-Cross-Compiler):

Dymola auf Windows unterstützt die übergreifende Kompilierung für Linux über den GCC-Compiler für das Windows-Subsystem für Linux (WSL). Das standardmäßige WSL-Setup unterstützt nur 64-Bit und Dymola übernimmt diese Einschränkung. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden des Windows-Subsystems für Linux mit Dymola.

Installation eines C-Compilers auf Windows

Beachten Sie, dass für die Windows-Plattform ein separater C/C++-Compiler installiert werden muss. Der C-Compiler kann vor oder nach der Installation von Dymola installiert werden. Sie können Dymola ausführen und nach Modellen suchen. Wenn Sie jedoch Modelle übersetzen möchten, müssen Sie den C-Compiler installieren. Wenn Sie den von Dymola für die Konvertierung des Modells verwendeten Compiler ändern möchten, müssen Sie den Befehl Simulation > Setup... auf der Registerkarte „Compiler“ ausführen. (Auf der rechten Seite sehen Sie ein Beispiel für die Registerkarte „Compiler“). Der gewählte Compiler wird gemäß den Benutzereinstellungen und für neue Installationen von Dymola gespeichert.

C-Compiler unter Linux

Auf Linux-Systemen wird der standardmäßige Compiler verwendet. Die Kompilierung wird mit dem Shell-Skript „insert/dsbuild.sh“ gesteuert. Dymola 2022x wird auf Red Hat Enterprise Linux, 64-Bit, mit GCC-Version 8.3.1 und kompatiblen Systemen ausgeführt. Zusätzlich zu GCC kann der Modell-C-Code auch durch Clang kompiliert werden. Um Anweisungen zur Änderung des Compilers zur erhalten, klicken Sie hier.

Fehlersuche

Compiler: Prüf- und Fehlercodierung

 

Der Compiler für die Kompilierung des von Dymola generierten C-Codes in ausführbaren Code für die Simulation wird auf der Registerkarte „Compiler“ mithilfe des Befehls Simulation > Setup... (siehe oben) festgelegt.

Einige potenzielle Probleme lassen sich durch Anklicken der Schaltfläche „Test Compiler“ ermitteln. Zum Testen des Compilers für ausführbare 32- und 64-Bit-Dymola-Dateien wird ein kleines Modelica-Programm kompiliert und ausgeführt. Bei Erfolg oder Fehler werden entsprechende Meldungen angezeigt.

Warnmeldungen verweisen auf Probleme, die gelöst werden müssen, bevor ein Modell konvertiert werden kann. Die Fehlermeldungen werden mit Angabe der weiteren Vorgehensweise angezeigt (einschließlich eines Links zu dieser Website), z. B. wenn kein Compiler ausgewählt ist. Wenn beim Starten von Dymola kein Compiler ausgewählt (oder installiert) wurde, wird eine Meldung mit einem Link zum Compiler-Setup angezeigt. Die entsprechenden Informationen werden auch im Befehlsprotokoll erfasst.

Dymola auf Windows

 

Beachten Sie, dass Visual Studio bei der erstmaligen Ausführung ein Bestandteil der Installation ist. Diese Installation, für die Administratorrechte erforderlich sind, muss ausgeführt werden, damit Visual Studio mit Dymola ausgeführt werden kann. Die Rechte können bei Bedarf überprüft werden, indem Dymola erstmalig im Administratormodus ausgeführt wird. Klicken Sie dazu im Windows-Startmenü mit der rechten Maustaste auf das Dymola Symbol und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.

Für diese Validierung kann ein beliebiges Modell (z. B. eine Demo) geöffnet und in Dymola konvertiert werden.