00:00 – 00:12
Savinien Semeria, CEO, EPFL Racing Team:
Wir sind das erste Formula Student-Team, das eine Abteilung für Nachhaltigkeit hat, und wir erhoffen uns viel von ihr.
00:13 – 00:19
Hugo Fenoli-Rebellato, Head of Sustainability, EPFL Racing Team:
In weniger als einem Jahr haben wir es geschafft, ein System zur Durchführung einer LCA und eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln.
00:20 – 00:36
Thanusya Thambirajah, Mitglied der Abteilung für Nachhaltigkeit, EPFL Racing Team:
Die mit der 3DEXPERIENCE Plattform bewertete LCA war zuverlässiger als die von uns manuell durchgeführte, da es sich um eine standardisierte Methodik handelt, die auf wissenschaftlichen Daten basiert.
00:37 – 00:47
Hugo Fenoli-Rebellato:
Ökodesign ist eine Mentalität. Unabhängig von der Branche, in der man tätig ist, das Thema Nachhaltigkeit sollte immer eine Rolle spielen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, die Abteilung für Nachhaltigkeit zu gründen.
00:48 – 00:58
Savinien Semeria:
Unser Hauptziel ist es, die Besten im Formula Student-Wettbewerb zu sein, aber wir wollen auch nachhaltiger sein. Wir wollen etwas sehr Konkretes. Und LCA ist etwas Konkretes.
00:59 – 01:28
Hugo Fenoli-Rebellato:
Als wir das noch manuell gemacht haben, haben wir uns hauptsächlich auf den CO2-Fußabdruck konzentriert, was ein großer Fehler ist, denn bei Nachhaltigkeit geht es nicht nur um CO2-Emissionen. Und als wir die Software einsetzten, wurde uns klar, dass unsere Auswirkungen auf die Umwelt mehr als 15 verschiedene Kennzahlen betrafen. Und wir haben beschlossen, uns vor allem auf CO2, Toxizität sowie die Wasser- und Bodenverschmutzung zu konzentrieren, weil wir der Ansicht sind, dass wir hier die größten Effekte haben.
01:29 – 02:01
Thanusya Thambirajah:
Ich verfügte bereits über Kenntnisse in Umweltwissenschaften und Nachhaltigkeit, aber erst die LCA ermöglichte es mir, den Lebenszyklus eines Produkts wirklich zu verstehen. Ein konkretes Beispiel für die LCA war die des Sitzes. Wenn wir die fünf Phasen der Lebenszyklusanalyse betrachten, so zeigt sich, dass der Rohstoff am meisten zu Buche schlägt. Wir haben die Kohlefaser mit der Wollfaser verglichen, die eine 75 % geringere Umweltbelastung aufweist. Aber es ist nicht ideal, denn die Holzfaser ist schwerer als die Kohlefaser und der Rennwagen muss leichter sein, um schneller zu fahren.
02:02 – 02:21
Hugo Fenoli-Rebellato:
Der große Mehrwert der Software besteht darin, dass sie eben diese Ungewissheit verringert. Sie erleichtert uns das Leben, weil wir nun wissen, wie wir die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen handhaben können. Im Grunde genommen modelliert die technische Abteilung das Fahrzeug und wir können dann darauf zugreifen, um die Umweltauswirkungen zu analysieren.
02:22 – 02:46
Savinien Semeria:
Nachhaltigkeit gehört inzwischen zur Kernkompetenz des gesamten Teams. Wir wollen herausfinden, wie wir unsere Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren können, indem wir ein neues Design verwenden, neue Produktionsmethoden finden und neue Werkstoffe einsetzen, die nicht nur leistungsfähig, sondern auch nachhaltig sind.