XTREE
WENN WIR Roboter einsetzen, um Ihr Gebäude in 3D zu drucken, KÖNNEN WIR Ihren Wohnraum optimieren?

Herausforderung
Die Bauindustrie bedarf einer digitalen Revolution. Obwohl sie der weltweit größte Arbeitgeber ist, verzeichnet die Branche seit über drei Jahrzehnten Gewinneinbußen. Fehlende effiziente Zusammenarbeit, geringer Einsatz digitaler Technologien, zunehmende regulatorische Auflagen – die Baubranche kann durch die Einführung neuer Bauverfahren unter Verwendung additiver Fertigungstechniken viel gewinnen. Mehr Kreativität, mehr Flexibilität, weniger Werkstoffverschwendung, geringerer CO2-Fußabdruck, leichtere und stabilere Konstruktionen – das sind nur einige der Vorteile, die XtreeE bietet, ein Team von Digital-Enthusiasten, die davon überzeugt sind, dass es an der Zeit ist, diese Branche von den Zwängen der Vergangenheit zu befreien. Das Projekt mit dem 3DEXPERIENCE Lab zielt darauf ab, die Digitalisierung der Bauindustrie zu fördern, um deren Transformation weiter voranzutreiben.
Disruptive Innovation
Die Bauindustrie ist zwar eine der am schnellsten wachsenden Branchen weltweit, jedoch auch die einzige Branche, deren Rentabilität in den letzten 30 Jahren einen deutlichen Rückgang verzeichnet hat. Warum? Dies liegt zum Teil an immer strengeren Vorschriften und Auflagen sowie daran, dass Unternehmen seit Jahrzehnten auf die gleiche Weise arbeiten (sparten-strukturierte Bereiche, fehlende digitale Darstellung, mangelhaftes oder fehlendes Lebenszyklusmanagement).
Die Branche muss sich neu erfinden.
Obwohl BIM (Building Information Modeling) im Laufe der Jahre im Bereich Konstruktion an Bedeutung gewonnen hat, löst es nicht alle Probleme der Branche. Ein verstärkt digitaler Ansatz bei der Konstruktion ist zwar richtig, verfehlt jedoch sein Ziel, wenn die Bauverfahren nicht ebenfalls modernisiert werden. Die Branche steht daher vor der Herausforderung, die Qualität der Ausführung zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu senken.
Eine innovative Lösung setzt sich zunehmend durch: Dabei werden traditionelle Bauweisen durch 3D-Druck, auch bekannt als additive Fertigung, ersetzt. Diese Technik wurde von Philippe Morel, Architekt und Gründer von EZCT Architecture & Design Research, neu interpretiert, der seine Leidenschaft für 3D und die digitale Welt einbringt.
Nach dreijähriger Zusammenarbeit mit dem Robotikhersteller ABB, dem Robotik-Softwareentwickler HAL Robotics und dem Branchenriesen Holcim gründete Morel XtreeE, um das architektonische Design und den Bau mit Hilfe fortschrittlicher digitaler Technologien und additiver Bautechniken zu revolutionieren. Durch dieses Verfahren und losgelöst von den Einschränkungen linearer Betonformen, die im Bauwesen vorherrschend sind, fördert XtreeE die Kreativität von Architekten, indem es ihnen die Möglichkeit bietet, komplexeste Formen zu schaffen und diese zum Leben zu erwecken.

Wirkung
Einige Vorteile der additiven Fertigung:
- Sie ist gut für die Umwelt. Obwohl die Bauindustrie den größten Teil ihrer überschüssigen Werkstoffe recycelt, verursacht sie auch die größte Abfallmenge. Bei der additiven Fertigung fällt praktisch kein Abfall an. Es wird nur die exakt benötigte Menge an Werkstoffen verwendet, und dank der jüngsten Fortschritte, beispielsweise im Bereich Beton, sind die Bauwerke am Ende leichter und robuster.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Unternehmen keine Werkstoffe wie Schalungen oder ungenutzte Werkstoffe mehr zur Baustelle und zurück transportieren müssen, was sowohl die Baukosten als auch die Umweltbelastung verringert.
- Es kann nahezu jede beliebige Form gebaut werden. Architekten haben die Möglichkeit, innovativ zu sein, da ihre digitalen Konstruktionsdaten in einen Roboter eingespeist werden, der so programmiert ist, dass er Werkstoffe mit variablen Winkeln oder Stärken schichtet und so Formen schafft, die mit herkömmlichen Betonformen nicht möglich wären.

XtreeE
Eine revolutionäre Technologie verbessert die Qualität der Bauausführung.
Lernen Sie das Team kennen
XtreeE ist eine multidisziplinäre und eng zusammenarbeitende Gruppe erfahrener Architekten, darunter Professoren mit einer Leidenschaft für digitale Technologien, Nachwuchsarchitekten, die mit den neuesten Innovationen in unserem digitalen Ökosystem bestens vertraut sind, Bauingenieure, Materialforscher, Wissenschaftler und Roboteringenieure. Alle Teammitglieder verfolgen dasselbe Ziel: die Demokratisierung des Einsatzes additiver Fertigungsverfahren.

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