Beams
WENN WIR während der Operation einen größeren Teil der Tumore der Patienten entfernen, KÖNNEN WIR dann ihre Lebenserwartung verlängern und das Risiko eines Rezidivs verringern?

Herausforderung
Das Beams Projekt wurde ins Leben gerufen, um eine große Herausforderung in der onkologischen Chirurgie zu lösen: eine bessere Bestimmung der Tumorränder während chirurgischer Eingriffe. Ein konkreter Fall veranschaulicht diese Problematik: Ein 44-jähriger Patient litt an einem Gehirntumor, der sich in der Nähe lebenswichtiger Funktionsbereiche befand. Um diese kritischen Strukturen nicht zu beschädigen und gleichzeitig so viel wie möglich vom Tumor zu entfernen, stehen Chirurgen oft vor erheblichen Hindernissen. Diese Herausforderung inspirierte den Neurochirurgen und Mitbegründer Professor Stéphane Palfi, der dieses klinische Dilemma aus erster Hand erlebt hat. Das vorrangige Ziel von Beams ist es, innovative Lösungen zu entwickeln, die Chirurgen dabei unterstützen, Tumore vollständig zu entfernen und gleichzeitig wichtige Funktionen zu erhalten.
Disruptive Innovation
Die größte Innovation von Beams ist die Entwicklung von TRIOP, einer kleinen intraoperativen Sonde, die in der Lage ist, Tumorgewebe in Echtzeit zu erkennen. Diese Technologie nutzt die Detektion von Betastrahlung über spezialisierte Tracer, wodurch Chirurginnen und Chirurgen Tumorränder mit millimetergenauer Präzision erkennen können. Dies verbessert die Genauigkeit chirurgischer Eingriffe erheblich, ermöglicht eine maximale Tumorentfernung und schützt gleichzeitig gesundes Gewebe. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden wie Fluoreszenz stellt TRIOP einen Paradigmenwechsel dar, mit potenziellen Anwendungsmöglichkeiten für alle Arten von Krebs. Beams hat sich zum Ziel gesetzt, diese Technologie bis 2028 auf den Markt zu bringen.

Wirkung
Beams könnte eine bedeutende Rolle für Krebspatienten spielen. Die TRIOP-Technologie würde eine gründlichere Tumorresektion ermöglichen, wodurch das Risiko eines Rezidivs verringert und möglicherweise die Lebenszeit der Patienten verlängert würde. Dies könnte auch positive wirtschaftliche Folgen haben, da die Notwendigkeit von erneuten Operationen sinkt und somit zu einem nachhaltigeren Gesundheitssystem beitragen wird. Beams unterstützt die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, indem es umweltbewusste Herstellungsverfahren einsetzt, Wert auf lokale Beschaffung legt und energieeffiziente Technologien nutzt.
3DEXPERIENCE Plattform
Beams beabsichtigt die Nutzung der 3DEXPERIENCE Plattform zur Optimierung seines Innovationsprozesses. Diese von Dassault Systèmes bereitgestellte Plattform bietet Tools für Konstruktion, Simulation und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und erleichtert so den reibungslosen Übergang vom Konzept zur klinischen Vorbereitung.
Die einheitliche Umgebung von 3DEXPERIENCE fördert die Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren, Forschenden und medizinischen Fachkräften und beschleunigt so die Produktentwicklung. Virginie Simon, CEO von Beams, verwies auf die umfangreichen Erfahrungen ihres Unternehmens mit den Tools von Dassault.
Kollaborative und kollektive Intelligenz
Beams wurde von einem multidisziplinären Team gegründet, darunter Virginie Simon (CEO mit über 15 Jahren unternehmerischer Erfahrung), Professor Stéphane Palfi (Neurochirurg und TRIOP-Pionier), Laurent Ménard (Forscher im Bereich nuklearmedizinische Bildgebung mit über 20 Jahren Erfahrung) und Estelle Villedieu de Torcy (CTO). Dieses Team wird von einem wissenschaftlichen Beirat, einem strategischen Ausschuss und verschiedenen Beratern unterstützt.
Ihre Zusammenarbeit ist entscheidend für die Beschleunigung des Fortschritts und wird durch Tools wie die 3DEXPERIENCE Plattform unterstützt. Beams hat sich außerdem eine erste Serie-A-Finanzierung gesichert und nimmt an Veranstaltungen wie VivaTech teil, um sein Netzwerk innerhalb des Innovationsökosystems zu stärken.

Beams
Beams ist ein französisches Medizintechnikunternehmen, das 2021 gegründet wurde. Sein Hauptziel ist es, Chirurgen dabei zu helfen, die Tumorränder während einer Krebsoperation besser zu bestimmen. Beams entwickelt die TRIOP-Technologie, eine Kombination aus einem Betateilchen-Detektor und einem chirurgischen Aspirator.
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