CATIA Version 6 Release 2013x

Erweiterungen

Ein neues Produkt, CATIA Composites Fiber Modeler (CFM), ermöglicht die zuverlässige, präzise Simulation von Faserverbundwerkstoffen durch Lagenoptimierung und Bereitstellung präziser Fertigungsinformationen.

Diese bewährte, weithin eingesetzte Technology von Simulayt, die von Dassault Systemes im Oktober 2011 übernommen wurde, ist jetzt voll in CATIA V6 integriert. Die CATIA Faserverbundstofflösungen umfassen die Konstruktion, Analyse und Fertigung von Strukturen aus faserverstärkten Materialien. Zusammen mit den bewährten Simulayt-Technologien für die  Fertigungssimulation ermöglichen sie ein besseres Verständnis und eine präzisere Vorhersage des Materialverhaltens, die Bewertung der Herstellbarkeit und eine Optimierung der Fertigungsprozesse.

Erhöhte Flexibilität und Mobilität bietet CATIA “On-the-go”. So können Anwender auf Reisen, die keine Internetverbindung besitzen, jetzt unter CATIA V6R2013x auch ohne Serveranbindung weiter arbeiten.

Mit der CATIA Offline-Funktion “On-the-go” können Anwender auf ihre aktuellen Daten zugreifen, auch wenn keine Verbindung zum unternehmensweiten ENOVIA V6 Server besteht. Durch einfaches Anklicken von “Work offline” werden die erforderlichen Daten heruntergeladen. Die CATIA-Funktion steht dann auch unterwegs zur Verfügung, wenn der Anwender von zu Hause aus arbeitet oder keine Netzwerkverbindung besteht. Sobald er zurück an seinem Arbeitsplatz ist, wird durch Deaktivieren der “Work offline”-Funktion eine Verbindung zum ENOVIA V6 Server aufgebaut, die Arbeit kann synchronisiert und ausgetauscht werden.

CATIA V6R2013x bietet mehr Offenheit und unterstützt das neue STEP-Protokoll AP242 “Managed Model-Based 3D Engineering”, eine Norm für den Datenaustausch und die langfristige Archivierung im Automobilbau sowie in der Luft- und Raumfahrt.

AP242 ist eine Zusammenführung der beiden führenden STEP-Anwendungsprotokolle AP 203 und AP 214 und unterstützt den Import und Export von STEP AP242 Daten. Einschließlich Unterstützung für tessellierte STEP AP242 Daten. Dadurch steht ein anbieterunabhängiger, ISO-standardbasierter Ansatz für den Austausch komprimierter, tessellierter Daten zur Verfügung.

Mit V6R2013 kündigten wir die branchenbeste Versionskompatibilität an. Damit sind V5- und V6-Anwender in der Lage, Teile auf Funktionsniveau auszutauschen und zu bearbeiten.  CATIA V6R2013x erweitert die Bandbreite dieser Kapazität auf Funktionen, die mit der Freestyle Workbench erstellt wurden.  

In V6R2013x erstellte V6 Teile mit Features aus der FreeStyle Workbench lassen sich mit allen ihren Spezifikationen auf V5-6R2013 übertragen. FreeStyle-Funktionen wurden jetzt in V6 auf V5 als Export „laut Spezifikationen” eingeführt. Die Spezifikation von Bewegungsabläufen kann einschließlich Lötstellen, Steuerungen und Aufbereitung von V6 auf V5 migriert werden. Nach der Migration stehen diese Abläufe für Simulationen in V5 zur Verfügung.

CATIA V5R2013X liefert verschiedene Fortschritte im Systemengineering, der spartenübergreifenden Konstruktionsmethodologie mit integrierten RFLP-Produktdefinitionen.

CATIA Systems wurde um 5 neue Modellbibliotheken auf der Basis des Modelica-Standards erweitert. Dadurch wird die Produktkonstruktion verbessert und die Markteinführung beschleunigt, da eine umfassende Palette von Bibliotheken zur Untersuchung der Motoren, elektrischen Systeme, Wasserkraftanlagen, Flüssigkeitskühlung und Verbrennungsanlagen zur Verfügung steht.

CATIA Live Rendering verbessert die Performance und bietet die Möglichkeit, mehrere photorealistische Bilder im Hintergrund darzustellen, während der Anwender weiter unter CATIA arbeitet.

Der Anwender kann seine Arbeit unter CATIA ohne Leistungseinbuße fortsetzen, während die Bilder dargestellt werden. Sämtliche Rendering-Vorgänge werden im Hintergrund ausgeführt, und je nach verfügbaren Hardware-Ressourcen läuft das Hintergrund-Rendering auf CPU, GPU oder beidem auf dem Zentralcomputer. Überwachung und Verwaltung der Queue sind auch bei Schließen von CATIA weiterhin möglich.

CATIA Natural Sketch erhält neue Features und erreicht eine nie dagewesene Produktreife. Der erweiterte Funktionsumfang erfüllt alle Anforderungen der Kreativdesigner.

Mit dieser Erweiterung sind Sie in der Lage, ursprüngliche Rohkurven sowie Flächen als Basis zu nutzen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, direkt in 3D zu zeichnen und die beim Skizzieren von Rohkurven bereits erledigte Arbeit zu nutzen. Dieser Prozess ist effizienter, schneller und intuitive, da ein und dasselbe Modell nicht mehr zweimal entworfen werden muss. Zu den weiteren Erweiterungen zählen die Möglichkeit, Duktus und Farbe des Pinselstrichs zu ändern und die Bilder in 3D präziser zu positionieren, um sie als Modelle oder Basis verwenden zu können.

Neuer Reifegrad für CATIA Icem. Der geübte Flächenmodellierer erreicht damit sein oberstes Ziel: Die perfekte Class A-Oberfläche, und das auf Anhieb im ersten Arbeitsschritt.  

CATIA Icem erzielt einen signifikanten Fortschritt hinsichtlich des funktionalen Inhalts, ermöglicht aber auch den täglichen Workflow der Anwender. Tägliche Werkzeuge (Lichtmanager, Lineal, Transparenz für Zebra-Highlights, ISO-Manipulation bei Blend-Oberflächen…) werden um viele Verbesserungen bereichert und reduzieren dadurch repetitive Aufgaben. Das CATIA Icem Expert Modul bietet jetzt eine Reihe von wichtigen Enablern, mit denen der Flächenexperte seinem obersten Ziel näherkommt: Dem Gelingen der perfekten Class A-Fläche schon im ersten Arbeitsschritt. 

Prozessorientierter Workflow im Formenbau – einfache Erstellung komplexer Werkzeuge.  

Die Konstruktion der Werkzeugbaugruppe wird vereinfacht, indem der Anwender schrittweise durch den Formenbauprozess geführt wird. Komplexe Mechaniksysteme können nun problemlos und einfach erstellt werden und die Definition des Kunststoffeinspritzsystems wird beschleunigt.

Erhöhte Flexibilität für Systementwickler und verstärkte Rückverfolgbarkeit der Wechselwirkung zwischen Bauteilen.    

Erhöhte Flexibilität für Systemdesigner mit Verzweigungs- und Fusionsfunktionen. Jetzt können Entwickler eigenständig arbeiten und erst zum gegebenen Zeitpunkt mit ihren Kollegen synchronisieren. Durch die Navigation unter den Bauteilen ist ein schneller, klarer Überblick über die Auswirkungen gegeben.