# BOM: Stücklisten als Schlüssel zur Exzellenz im Produktlebenszyklus

Eine detaillierte Aufschlüsselung der Komponenten und Ressourcen für Fertigungsprozesse in der [**digitalen Fertigungsindustrie**](/de/manufacturing/digital-manufacturing "Von Prozessoptimierung bis Produktentwicklung – die Möglichkeiten von Digital Manufacturing"). Durch den Einsatz von [**Product Lifecycle Management**](/de/technologies/product-lifecycle-management "PLM: Fördern Sie Innovationen mit Product Lifecycle Management") **(PLM)** werden Stücklisten effizient verwaltet, Prozesse optimiert und jederzeit präzise, aktuelle Informationen für Entwicklung und Produktion bereitgestellt.

Was ist eine Stückliste?

Eine Stückliste (Bill of Materials, BOM) ist eine **strukturierte Liste von Komponenten, Rohmaterialien und Unterbaugruppen, die zur Herstellung eines Produkts erforderlich sind**. Sie enthält eine detaillierte Aufschlüsselung der Teile, ihrer Mengen und der Beziehungen zwischen Komponenten. Eine Stückliste ist entscheidend, um branchenübergreifend Einheitlichkeit zu gewährleisten, Fehler zu reduzieren und die Produktionseffizienz zu optimieren.

(CAD Software Panel) Hauptvorteile von Stücklisten.

(BOM) Besseres Product Lifecycle Management

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(BOM) Rationalisierung der Fertigungsprozesse

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(BOM) Effizienteres Supply Chain Management

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(BOM) Bessere Qualitätskontrolle

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(BOM) Schnelleres Decision Making

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(BOM) Regulatory Compliance Management

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Nachhaltigkeit und Stücklisten

Stücklisten spielen eine wichtige Rolle in der Nachhaltigkeit, indem sie effizienten Materialverbrauch und Abfallreduzierung fördern. Durch die Nachverfolgung der Komponentenlebenszyklen **können Unternehmen umweltfreundliche Produkte entwickeln, Recyclingprozesse optimieren und Umweltvorschriften einhalten**. Digitale BOMs (Stücklisten) reduzieren den Verwaltungsaufwand und unterstützen durch die [**Digitalisierung**](/de/manufacturing/digital-manufacturing/digital-transformation-in-digital-manufacturing "Digitale Transformation in Digital Manufacturing") **von Fertigungsprozessen** nachhaltige Produktionsverfahren.

[Nachhaltige SGP-Kreislaufwirtschaft in der Praxis – Hero Banner ](/de/media/13986)

[  Erfahren Sie mehr über die Lifecycle Assessment     ](/de/sustainability/circular-economy/eco-design/lifecycle-assessment)

Branchenübergreifendes Bill of Materials Management

Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen können von BOM Management profitieren, um ihre Produktionseffizienz zu optimieren und die Produktqualität sicherzustellen. Hier sind einige Beispiele dafür, wie BOM Management sie unterstützen kann:

(BOM Highlight) Luft- und Raumfahrt

Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie verwenden Stücklisten für die Verwaltung komplexer Baugruppen, um Präzision, Compliance und Rückverfolgbarkeit in stark regulierten Bereichen zu gewährleisten. Sie helfen Herstellern, strenge Sicherheitsstandards einzuhalten, Produktionsverzögerungen zu reduzieren und die Lieferkettentransparenz zu verbessern.

[Lösungen für Luft- und Raumfahrt von Dassault Systèmes](/de/media/19030)

[Zu „Luft- und Raumfahrt“](/de/industries/aerospace-defense)

(BOM Highlight) Fahrzeugbau und Mobilität

Stücklisten helfen bei der Verwaltung von komplexem Supply Management und unterstützen Just-in-Time-Manufacturing, wodurch Produktionsverzögerungen reduziert und die Kostenkontrolle verbessert werden. Sie unterstützen die Regulatory Compliance und erleichtern die Entwicklung von Advanced Vehicle Tech wie Elektro- und Autopilotsystemen.

[Lösungen für die Automobilbranche von Dassault Systèmes](/de/media/19026)

[Zu „Fahrzeugbau und Mobilität“](/de/industries/transportation-mobility)

(BOM Highlight) Maschinen- und Anlagenbau

Hersteller verwenden Stücklisten zur Standardisierung von Komponenten über Produktlinien hinweg, um effizientere Produktion und kürzere Vorlaufzeiten zu erzielen. Sie helfen bei der Verwaltung komplexer Maschinen, optimieren den Ersatzteilbestand und gewährleisten eine kontinuierliche Produktion.

[Lösungen für Maschinen- und Anlagenbau von Dassault Systèmes](/de/media/19492)

[Zu „Maschinen- und Anlagenbau“](/de/industries/industrial-equipment)

(BOM) Verbrauchsgüter und Handel

Bill of Materials Management trägt im schnelllebigen Konsumgütersektor zur Verbesserung der Produktkonstruktionsprozesse, der Produktion und der Verpackungsmaterialien bei. Es sorgt für eine einheitliche Produktqualität, verbessert das globale Supply Chain Management und ermöglicht eine individuelle Anpassung an verschiedene Märkte.

[Lösungen für Verbrauchsgüter und Handel von Dassault Systèmes ](/de/media/19025)

[Zu „Verbrauchsgüter und Handel“](/de/products/biovia/materials-studio/consumer-packaged-goods)

(BOM) Life Sciences &amp; Healthcare

Stücklisten spielen eine entscheidende Rolle bei Regulatory Compliance und Qualitätskontrolle, sodass Unternehmen eine detaillierte Dokumentation zu Komponenten und Materialien pflegen und gleichzeitig strenge Fertigungsstandards einhalten können, die für die Patientensicherheit und die Produktwirksamkeit von entscheidender Bedeutung sind.

[Lösungen für Life Sciences &amp; Healthcare von Dassault Systèmes](/de/media/19027)

[Zu „Life Sciences &amp; Healthcare“](/de/industries/life-sciences-healthcare)

Förderung von Innovation mit den BOM-Lösungen von Dassault Systèmes

Nutzen Sie die Leistungsfähigkeit der fortschrittlichen BOM-Lösungen von Dassault Systèmes, um **Effizienz zu steigern und Zusammenarbeit zu verbessern**.

ENOVIA für BOM Management

Zentralisieren und verwalten Sie Stücklistendaten effizient, um die Zusammenarbeit und Compliance über globale Teams hinweg zu gewährleisten. ENOVIA bietet eine zentrale Informationsquelle für BOM Management, verbessert funktionsübergreifende Perspektivenkoordination und beschleunigt Produktentwicklungszyklen.

[   Entdecken Sie     ](/de/products/enovia/3dexperience)

LÖSUNGEN

DELMIAWorks BOM Software

Optimieren Sie Fertigungsprozesse mit einer integrierten BOM-Lösung, die Aspekte des Material Managements, wie Tracking, Kostenkontrolle und Effizienz, verbessert. Die Lösung hilft Unternehmen bei der Automatisierung von BOM-Aktualisierungen, der Reduzierung von Fehlern und der Integration von Echtzeitdaten für besseres Decision Making.

[Blauer Farbverlauf](/de/media/19772)

[   Entdecken Sie     ](https://www.solidworks.com/product/delmiaworks/manufacturing-erp/manufacturing/bom/)

LÖSUNGEN

DELMIAWorks Quality Management

Stellen Sie BOM Accuracy und Compliance durch automatisierte Qualitätskontrollen sicher, um Fehler zu reduzieren und die Produktkonsistenz zu optimieren. Somit können Qualitätsprüfungen in den Fertigungsprozess integriert werden, wodurch eine fehlerfreie Produktion und Regulatory Compliance gewährleistet werden.

[   Entdecken Sie     ](https://www.solidworks.com/product/delmiaworks/manufacturing-erp/manufacturing/quality-management-qms/)

LÖSUNGEN

## (MBSE WOC) Erleben Sie den echten Mehrwert des BOM Managements

Erfahren Sie, wie globale Unternehmen BOM-Lösungen einsetzen, um Operational Excellence zu erreichen.

[  Entdecken Sie weitere Referenzberichte     ](/de/insights/customer-stories)

Use Cases: Wichtige Einsatzbereiche von BOM Software

Erfahren Sie, wie eine Stückliste wichtige Geschäftsabläufe optimiert – von der Produktkonstruktion bis hin zur Produktionseffizienz.

KSTL für die Produktentwicklung

Eine Konstruktionsstückliste (KSTL) spielt eine wichtige Rolle in den frühen Phasen des Produktlebenszyklus, indem sie die Konstruktionsabsicht und die technischen Spezifikationen eines Produkts erfasst. Sie dient als Grundlage für Konstruktionsteams, um Komponentenbeziehungen zu definieren, Konstruktionsiterationen zu verwalten und Konfigurationen vor dem Fertigungsbeginn zu validieren.

FSTL für die Produktionsausführung

Eine Fertigungsstückliste (FSTL) übersetzt die Konstruktionsvision in umsetzbare Fertigungsschritte. Sie umfasst nicht nur die erforderlichen Teile und Materialien, sondern auch die Werkzeuge, Baugruppen und Anweisungen, die in der Fertigung benötigt werden. FSTL sind für Produktionsplaner und Produktionsleiter unerlässlich, um Fertigungsaktivitäten zu koordinieren und Ressourcenverschwendung zu minimieren.

Kostenkontrolle und Budgetierung

Eine genaue Stückliste hilft Unternehmen bei der Schätzung von Materialkosten, der Nachverfolgung von Ausgaben und der Vermeidung von Budgetüberschreitungen, indem sie die Ressourcenplanung optimiert. Sie gewährleistet eine Echtzeit-Transparenz der Kosten für bessere Finanzprognosen und Rentabilitätsanalysen.

Lieferantenkoordination

Eine strukturierte Stückliste liefert Lieferanten klare Spezifikationen, reduziert die Vorlaufzeiten und verbessert die Beschaffungseffizienz. Sie verbessert außerdem die Zusammenarbeit in der Materialverwaltung, verringert Lieferkettenrisiken und stellt die Verfügbarkeit hochwertiger Komponenten sicher.

Compliance und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

Eine Stückliste sorgt dafür, dass Hersteller branchenspezifische Vorschriften einhalten, indem sie genaue Aufzeichnungen über Materialien und Komponenten ermöglicht. Sie verbessert die Nachverfolgbarkeit, die Berichterstellung und die Pflege der für Audits und Zertifizierungen erforderlichen Aufzeichnungen.

Verbesserung von Stücklisten mit Virtual Twins

Virtual Twins bringen die **Stücklistenverwaltung** auf ein neues Niveau, indem sie Konstruktions-, Fertigungs- und Servicedaten in einem einheitlichen digitalen Modell synchronisieren. Sie gewährleisten die vollständige Traceability von Komponenten, validieren Konfigurationen und erleichtern teamübergreifende Updates in Echtzeit. Durch die Integration von Virtual Twins in eine Stückliste können Unternehmen die Zusammenarbeit verbessern, Fehler reduzieren, die Markteinführungszeit verkürzen und gleichzeitig nahtlose Version Control gewährleisten.

[Virtual Twin](/de/media/17991)

[  Mehr zu Virtual Twins     ](/de/virtual-twin)

[   Entdecken Sie Virtual Twin as a Service     ](/de/consulting-services-value-engagement/virtual-twin-service)

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(BOM Panel) Dassault Systèmes – Stücklisten-Schlüsselwerte

Innovation

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Compliance

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Effizienz

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Customer-Centric Approach

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Sustainability

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Digitale Transformation

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(CAD Software Accordion) Häufig gestellte Fragen zur BOM-Software

Was beinhaltet eine Stückliste und wie ist eine Stückliste aufgebaut?

Eine **Stückliste (Bill of Materials, BOM)** ist eine strukturierte Liste aller Komponenten, Rohmaterialien, Unterbaugruppen und Teile, die zur Herstellung eines Produkts erforderlich sind. Sie enthält Details wie Namen, Beschreibungen, benötigte Mengen und Nummern (Nr.) von Teilen sowie weitere wichtige Daten und hierarchische Beziehungen zwischen Komponenten. Eine gut strukturierte BOM stellt genaue Produktion sicher, reduziert Fehler und optimiert Procurement- und Montageprozesse.
In der Regel ist eine Stückliste tabellarisch aufgebaut. Kopfzeilen enthalten Informationen zum Produkt oder zur Liste selbst, während die einzelnen Positionen die Bauteile und deren benötigte Mengen darstellen. Optional können Positionen weiter in Unterpositionen untergliedert werden, um unterschiedliche Einbauorte oder Untergruppen abzubilden.

Wie funktioniert eine Stückliste?

Eine Stückliste funktioniert als zentrale Übersicht aller Komponenten, **Materialien** und **Mengen** (Nr. und Mengenangaben), die zur Herstellung eines Produkts benötigt werden. Sie bildet die **Produktstruktur** über alle Fertigungsstufen ab und dient als gemeinsame **Datenbasis** für Einkauf, Produktionsplanung und Fertigung. Auf dieser Grundlage können Produktionsaufträge angelegt, Materialien disponiert und fehlerfreie Prozesse sichergestellt werden. Eine regelmäßige Pflege und Überprüfung ist wichtig, um falsche Mengenangaben und Fehler in den Stücklistenprozessen zu vermeiden.

Welche Rolle spielen technische Zeichnungen in einer Stückliste?

**Technische Zeichnungen** und **Stücklisten** sind eng miteinander verknüpft, insbesondere im **PLM-Kontext**. Während technische Zeichnungen die **geometrische und konstruktive Definition** eines Produkts liefern, enthält die Stückliste die zugehörigen **Stücklisteninformationen** wie Teilenummern (Nr.), benötigte Mengen, Materialien und Baugruppen über die gesamte Ebene der Produktstruktur hinweg. In modernen Systemen werden **CAD-Daten** und technische Zeichnungen häufig direkt mit integrierten Stücklisten verknüpft oder als Datenexport in ERP- und MRP-Systeme übernommen. Dadurch entsteht eine gemeinsame Datenbasis, die die korrekte Zusammenstellung von Erzeugnissen über alle Fertigungsstufen unterstützt, falsche Mengenangaben reduziert und konsistente, fehlerfreie Stücklistenprozesse ermöglicht.

Welche Stücklistenarten gibt es?

Es gibt verschiedene Stücklistenarten, die je nach Phase im Produktlebenszyklus und Anwendungsbereich eingesetzt werden. Im PLM-Kontext zählen insbesondere die **Konstruktionsstückliste (EBOM)**, die **Fertigungsstückliste (MBOM)** und die **Servicestückliste (SBOM)** zu den zentralen Formen, da sie Entwicklung, Produktion und Service entlang einer durchgängigen Produktstruktur abbilden.

Darüber hinaus existieren **strukturorientierte Stücklistenarten**, wie die **Strukturstückliste**, die **Baukastenstückliste**, die **Mengenübersichtsstückliste** und die **Komplexstückliste**. Diese unterscheiden sich vor allem in der Art der Strukturierung und Darstellung von Baugruppen, Komponenten und Varianten. Während einige Stücklisten eine hierarchische Produktstruktur abbilden (Strukturstückliste), fokussieren andere eine verdichtete Mengenübersicht oder die Abbildung komplexer, variantenreicher Produkte.

Welche Rolle spielt die BOM in der Fertigung?

In der **Fertigung** dient **die BOM als Grundlage** für die Produktmontage. Sie gibt die genauen Materialien, Komponenten und Prozesse an, die in jeder Phase der Produktion benötigt werden. Sie trägt zur Gewährleistung von Konsistenz, Qualitätskontrolle und effizientem Supply Chain Management bei. Hersteller verlassen sich **bei der Koordinierung von Produktionsabläufen**, der Verwaltung von Beständen und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften auf die BOM, indem sie Änderungs- und Genehmigungsschritte während des gesamten Produktlebenszyklus erfassen.

Was ist eine Strukturstückliste (+Beispiel)

Eine **Strukturstückliste** ist eine mehrstufige Stückliste, die die **hierarchische Produktstruktur** abbildet. Sie zeigt, welche Baugruppen, Unterbaugruppen und Einzelteile zu einem Produkt gehören und auf welcher Ebene sie eingebaut sind.
**Beispiel:** Bei einem Fahrrad könnte die Strukturstückliste so aussehen:

- Baugruppe: Rahmen
- Baugruppe: Antrieb
- Unterbaugruppe: Kette
- Unterbaugruppe: Zahnrad

Damit erkennen Teams sofort, wie die einzelnen Komponenten zusammenhängen, und sie dient als Grundlage für die Anlage von Produktionsaufträgen, die Planung von Materialbedarfen und fehlerfreie Fertigungsprozesse.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen MBOM, EBOM und SBOM?

**Aspekt****Fertigungsstückliste (MBOM)****Konstruktionsstückliste (EBOM)****Servicestückliste (SBOM)****Definition**Eine produktionsorientierte Liste der Materialien und Komponenten, die für die Fertigung eines Produkts erforderlich sind.Eine detaillierte Liste der Komponenten, Baugruppen und Rohmaterialien, die laut der Entwicklungsdefinition für das Design und Fertigung eines Endprodukts erforderlich sind.Eine serviceorientierte Liste von Teilen und Materialien, die für die Wartung/Reparatur des Produkts benötigt werden.**Zweck**Steuerung des Fertigungsprozesses und Gewährleistung der Produktionseffizienz.Definition von Design und Struktur des Produkts.Unterstützung von Wartung, Reparatur und Instandhaltung des Produkts nach dem Verkauf.**Umfang**Deckt alle Materialien, Werkzeuge und Prozesse ab, die für die Produktion erforderlich sind.Deckt die Konstruktions- und Entwurfsphase mit dem Hauptfokus auf technische Spezifikationen und Entwurfspläne ab. Deckt keine Fertigungsprozesse und Logistikdetails ab.Deckt Teile und Werkzeuge ab, die für die Wartung und Instandhaltung des Produkts erforderlich sind.**Aufgeführte Komponenten**Teile, Rohstoffe, Verpackungsmaterialien und Montageanweisungen.Teilenummern, Komponentenbeschreibungen, Spezifikationen und Mengen, hierarchische Beziehungen zwischen Baugruppen, Unterbaugruppen und Komponenten sowie Referenzdesignatoren für Zwischenbaugruppen.Software-Bibliotheken, Open-Source-Module, Versionen und Lizenzierungsdetails.**Ziel-Anwender**Fertigungsteams, Produktionsplaner und Supply Chain Manager.Konstruktions- und Produktingenieure, R&amp;D-Teams, Product Development Team, Engineering-Manager und CAD/CAE-Spezialisten.Softwareentwickler, Cybersicherheitsteams, IT-Administratoren und Aufsichtsbehörden.**Regulatory Focus**Einhaltung von Fertigungsstandards und Produktionsvorschriften.Schwerpunkt auf technische Standards, Entwurfsrichtlinien und technische Anforderungen. Kann auch mit branchenspezifischen regulatorischen Normen übereinstimmen, die für die Produktentwicklungsphase relevant sind.Compliance mit Reparatur- und Garantieanforderungen.**Use Cases**Wird für Produktionsplanung, Montage und Qualitätskontrolle verwendet.Wird in Produktdesign, Prototypenentwicklung und Entwicklungsphasen verwendet.Wird für Support, Reparaturen und Wartungsarbeiten nach dem Verkauf verwendet.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Konstruktionsstücklisten (EBOM), Fertigungsstücklisten (MBOM) und Procurement BOM (PBOM)?

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Konstruktionsstücklisten (EBOM), Fertigungsstücklisten (MBOM) und Procurement BOM (PBOM) sind:

**Aspekt****Konstruktionsstückliste (Engineering BOM, EBOM)****Fertigungsstückliste (Manufacturing BOM, MBOM)****Procurement BOM (PBOM)****Zweck**Definiert die vom Engineering entworfene ProduktstrukturDefiniert, wie das Produkt gefertigt wirdDefiniert Komponenten, die beschafft oder eingekauft werden müssen**Focus**Funktionale und Design IntentMontage und Produktion-IntentLieferanten- und Einkaufsspezifikationen**Eigentümer**Engineering- oder F&amp;E-TeamFertigungs- oder ProduktionsteamProcurement oder Supply Chain Team**Enthält**Alle in CAD oder Konstruktionswerkzeugen definierten Komponenten und UnterbaugruppenWerkzeuge, Vorrichtungen, Packaging-Materialien, prozessspezifische TeileMarktübliche Komponenten, Teilenummern, Lieferanteninformationen**Aufbau**Folgt logischer oder funktionaler HierarchieOrganisiert nach Fertigungsschritten oder VorgängenGruppiert nach Lieferant, Vorlaufzeit, Einkaufslos**Verwendet für**Konstruktionsprüfung, Simulation, PrototypingArbeitsaufträge, Montageanweisungen, ProduktionsplanungSupplier-Kommunikation, Beschaffungsstrategie, Bestandskontrolle**Detailgenauigkeit**Hohe KonstruktionsgranularitätDetailliert für den ProduktionsbedarfFokus auf kaufbereite Artikel**Aktualisierungshäufigkeit**Aktualisierungen bei KonstruktionsrevisionenAktualisierungen bei Änderungen des ProduktionsprozessesVariiert je nach Lieferbedingungen und Änderungen in der Beschaffung

Was sind die Unterschiede zwischen Mengenübersichtsstückliste, Baukastenstückliste und Komplexstückliste?

**Aspekt****Mengenübersichtsstückliste****Baukastenstückliste****Komplexstückliste****Zweck**Liefert eine kompakte Übersicht aller benötigten Komponenten und Mengen eines ProduktsStellt die hierarchische Struktur von Baugruppen und Einzelteilen darKonsolidiert unterschiedliche Varianten und Konfigurationen eines Produkts in einer einheitlichen Struktur**Fokus**Materialbedarf und GesamtmengenModularität, Struktur und Wiederverwendbarkeit von BaugruppenVariantenvielfalt, Optionen und komplexe Produktstrukturen**Anwender**Einkaufs- und Produktionsplanung, MaterialdispositionKonstruktion, Engineering, VariantenmanagementProduktmanagement, Engineering und PLM-Teams für komplexe Produkte**Enthält**Alle Bauteile mit Mengenangaben, unabhängig von EinbaustufeBaugruppen, Unterbaugruppen und Einzelteile, hierarchisch organisiertBaugruppen, Einzelteile und Variantenoptionen über mehrere Ebenen hinweg**Einsatzgebiet**Kalkulation, Bedarfsplanung, ProduktionsmaterialübersichtWiederverwendung von Baugruppen, Montageplanung, VariantensteuerungVerwaltung variantenreicher Produkte, Konfigurationsmanagement, komplexe Produktstrukturen**Detailgrad**Verdichtet, auf die Mengen fokussiertStrukturiert, zeigt logische BaugruppenhierarchieSehr detailliert, mehrere Ebenen und Varianten integriert

Was ist ein Beispiel für eine Stückliste (BOM)?

Ein häufig verwendetes **Beispiel für BOMs** ist die Automobilindustrie, in der ein Hersteller eine detaillierte Liste aller Teile erstellt, die für den Bau eines Fahrzeugs erforderlich sind. Diese Liste reicht von wichtigen Komponenten wie Motor, Getriebe und elektrische Systeme bis hin zu kleineren Teilen wie Schrauben, Kabel und Befestigungselemente. Die BOM ist hierarchisch strukturiert. Sie beginnt bei Rohstoffen und Unterbaugruppen und endet mit dem fertigen Produkt. So wird sichergestellt, dass jede Komponente während der Produktion berücksichtigt wird.

Wer erstellt eine Stückliste?

Die Erstellung einer Stückliste hängt stark von der **Unternehmensstruktur** und der **Produktkomplexität** ab. In technisch anspruchsvollen Unternehmen übernehmen häufig Produktdesigner oder Ingenieure diese Aufgabe, da sie die Details der Baugruppen und Komponenten am besten kennen. Auch Mitarbeiter aus administrativen Bereichen wie **Einkauf**, **Produktionsplanung** oder **Materialdisposition** können Stücklisten anlegen – vorausgesetzt, sie verfügen über die notwendigen Informationen, um die Daten korrekt und vollständig zu erfassen. Eine sorgfältig erstellte Stückliste ist entscheidend, um Materialbeschaffung, Produktionsabläufe und Variantenmanagement effizient zu steuern.

Gibt es eine Vorlage für Stücklisten, z.B. in Excel?

Viele Anbieter stellen kostenlose Stücklisten‑Vorlagen bereit, auch im Excel‑Format, die eine typische BOM‑Struktur mit Spalten für Position, Teilenummer (Nr.), Bezeichnung und benötigten Mengen enthalten. Solche Excel‑Vorlagen sind ein praktischer Einstieg für die schnelle Erfassung und Bearbeitung von Stücklisten, wenn keine dedizierte PLM‑ oder ERP‑Software zur Verfügung steht. Je nach System kann anschließend ein Datenexport erfolgen, um die Informationen in andere Abteilungen oder Anwendungen zu übertragen.
Hinweis: Für komplexe Produkte oder umfangreiche Varianten kann der Einsatz von PLM- oder Handwerkersoftware sinnvoller sein, da sie automatische Verknüpfungen, Datenbanken und Echtzeit-Anpassungen ermöglicht und so Fehler reduziert.

Nach DIN oder ISO: Gibt es eine Norm für Stücklisten?

Bis 2007 diente die **DIN 6771** als Orientierung für die Erstellung von Stücklisten. Sie unterschied zwischen **Form A** (hochkant, DIN A4/A3) mit den Pflichtfeldern Position, Menge, Benennung, Sachnummer, Einheit und Bemerkung, und **Form B** (quer, DIN A4), die zusätzlich Angaben wie Gewicht oder Werkstoff enthielt.
Heute gilt als Ersatz die **ISO-Norm EN ISO 7200**, die u. a. die Pflichtfelder Gesetzlicher Eigentümer, Sachnummer, Ausgabedatum, Abschnitts-/Blattnummer, Titel, Ersteller und Dokumentenart vorschreibt.
Hinweis: Eine DIN- oder ISO-konforme Stückliste ist **nicht verpflichtend**, dient jedoch als Orientierung und sorgt für **Standardisierung**, insbesondere wenn mehrere Abteilungen oder externe Partner mit den Listen arbeiten.

Wie kann ich in meinem Unternehmen eine effektive BOM-Strategie implementieren?

Um eine **effektive BOM-Strategie zu implementieren**, sollten Unternehmen BOM-Strukturen standardisieren, die Versionskontrolle gewährleisten und das BOM Management in **PLM- (Product Lifecycle Management) und ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) integrieren**. Durch die Zentralisierung der BOM-Daten wird die Zusammenarbeit zwischen den Engineering-, Fertigungs- und Procurement-Teams verbessert, um nahtlose Updates zu gewährleisten und Produktionsfehler zu reduzieren. Durch die Nutzung der Leistungsfähigkeit der **Lösungen von Dassault Systèmes wie ENOVIA und DELMIAWorks** können Unternehmen **BOMs digital verwalten** und so die Traceability, Workflow-Automatisierung und Compliance über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg verbessern.

Was macht die BOM-Lösungen von Dassault Systèmes so einzigartig?

**Die BOM-Lösungen von Dassault Systèmes** zeichnen sich durch ihre nahtlose Integration in die [**3D**EXPERIENCE Plattform](/de/3dexperience "Die 3DEXPERIENCE Plattform") aus und bieten Zusammenarbeit in Echtzeit, fortschrittliche Traceability und Synchronisierung zwischen Design-, Entwicklungs-, Fertigungs- und Supply Chain Teams. Diese Lösungen verbessern die Effizienz durch die **Beseitigung von Datensilos, die Reduzierung von Fehlern und die Gewährleistung einer vollständigen Produkt-Traceability von der Konzeption bis zur Produktion**. Dassault Systèmes bietet außerdem branchenspezifische Funktionen für das BOM Management, um Compliance zu gewährleisten, die Produktionsflexibilität zu verbessern und die Kosten in der **Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Maschinenbau- und Hightech-Branche** zu optimieren.

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