Jan 14 2020

Studie: Business Assessment als erster Schritt einer erfolgreichen digitalen Transformation

IDC untersucht Grad der Digitalisierung in Unternehmen in einer von Dassault Systèmes beauftragten Studie

Innovationen sind der Schlüssel für den langfristigen Erfolg von Unternehmen. Um diesen auch in Zukunft zu sichern und auf Herausforderungen des Marktes schnell reagieren zu können, müssen Produktentwicklungsprozesse und Geschäftsmodelle digitalisiert werden. Gelingen kann dies nur mit der passenden Strategie. Doch gerade die Frage, wie die digitale Transformation das eigene Business transformieren kann, stellt Unternehmen immer wieder vor große Herausforderungen. Die Lösung: Business Assessment – die umfängliche Betrachtung aller Prozesse innerhalb des Unternehmens.

Eine neue IDC Studie mit dem Titel „Industrieunternehmen auf dem Weg in das datenbasierte Tagesgeschäft“ beschäftigt sich mit der Digitalisierung in produzierenden Unternehmen in Deutschland und der Schweiz. Befragt wurden insgesamt über 200 Unternehmen zum Status quo ihrer Digitalisierungs-Bestrebungen sowie zu ihrer Erwartungshaltung an die digitale Transformation. Beauftragt wurde die Studie von Dassault Systèmes.

Die Studie zeigt, dass den Unternehmen mehrheitlich die Bedeutung von Business Assessment, also einer umfassenden Analyse bestehender Strukturen, als ersten Schritt der digitalen Transformation bewusst ist. 36 Prozent der befragten Akteure gaben an, bereits ein Business Assessment im Rahmen ihrer Digitalisierung durchgeführt zu haben. 32 Prozent führen dieses gerade aus und weitere 17 Prozent planen eine solche Analyse. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen erwarten sich davon vor allem Aufschluss über die Stärken und Schwächen ihrer Prozesse und der IT. Knapp 60 Prozent hoffen zudem, konkrete Handlungsempfehlungen ableiten zu können.

Um die Potenziale einer digitalen Produktentwicklung auszuschöpfen, spielt die Zusammenarbeit einzelner Unternehmensbereiche auf Basis eines durchgängigen Datenmodells eine zentrale Rolle. Hier sehen die Autoren der Studie noch Nachholbedarf. Zwar haben 59 Prozent der Befragten die Bedeutung einer einheitlichen Datengrundlage erkannt, umgesetzt haben die digitale Zusammenarbeit über mehrere Fachbereiche hinweg jedoch weniger als ein Viertel der evaluierten Industrieunternehmen.

Mithilfe der Methodik des Value Engagement lässt sich die digitale Transformation Schritt für Schritt durchführen – von der Definition der Unternehmensziele und KPIs, über die Ableitung von Handlungsfeldern und notwendiger IT-Unterstützung, bis zur Umsetzung. Der erste Schritt hierbei ist die umfassende Analyse der Ausgangslage im Rahmen eines Business Assessment. Unternehmen haben dadurch den entscheidenden Vorteil, dass sie ihre individuelle Transformationsstrategie entwickeln. Zentrales Element der Umsetzung ist eine digitale Plattform. Die Studie zeigt, dass sich Stand heute bereits 85 Prozent der befragten Unternehmen mit dem Aufbau einer solchen IT-Plattform beschäftigen. Nahezu die Hälfte der Industriebetriebe führte bereits eine Plattform ein, 35 Prozent planen, dies innerhalb der nächsten 24 Monate zu tun. Eine digitale Plattform bildet zudem die Brücke zwischen der internen und externen Wertschöpfungskette in der Produktentwicklung und ermöglicht Unternehmen, ganz im Sinne eines ganzheitlichen Value Engagements, Produkte auch nach dem Verkauf kontinuierlich auf die Bedürfnisse des Kunden anzupassen.

Die Studie entstand vor dem Hintergrund, dass Unternehmen heute bereits unter einem zunehmendem Wettbewerbsdruck stehen. Um langfristig Erfolge feiern zu können, sind Produktinnovationen unerlässlich. Der Schlüssel hierzu ist die ganzheitliche Digitalisierung der Unternehmensprozesse.

Weitere Informationen zur Studie finden sich unter folgendem Link.

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