Dassault Systèmes und deutscher Premiumfahrzeughersteller entwickeln Stanzwerkzeug-Design-Anwendung für kürzere Entwicklungszeiten

  • Gemeinsam analysierten die beiden Unternehmen, wie der Definitionsprozess von Stanzblechteilen und die Konstruktion von Stanzwerkzeugen im Werkzeugbau mit CATIA-Anwendungen optimiert werden kann
  • Ziel war es, Anwender durch den komplexen Prozess der Werkzeugerstellung zu führen, um Zykluszeiten zu verkürzen und hochautomatisierte Funktionen voranzutreiben
  • Automobilteile können mit geringeren Werkzeugkosten und reduzierter Entwicklungszeit hergestellt werden

Dassault Systèmes (Euronext Paris: FR0014003TT8, DSY.PA) gab heute eine Zusammenarbeit mit der BMW Group bekannt die darauf abzielt, Lösungen für effizientere Fahrzeugentwicklungsprogramme zu etablieren. Mit dem tiefgreifenden Prozess- und Fachwissen der BMW Group haben die beiden Unternehmen gemeinsam eine prozessorientierte, industrietaugliche Lösung für die Definition von Stanzblechteilen und die Konstruktion von Stanzwerkzeugen entwickelt. Die Effizienz des Teilekonstruktions- und Produktionsprozesses wird dadurch gesteigert.

Die CATIA-Anwendung von Dassault Systèmes zur Konstruktion von Stanzwerkzeugen bietet praktische und effiziente Werkzeuge, die bei der Entwicklung von hochwertigen gestanzten Rohbau- und Fahrwerksteilen eingesetzt wird.

Basierend auf einer detaillierten Beschreibung des Produktionskonzepts kann die automatisierte Validierung des Fertigungsprozesses bereits in einer frühen Entwicklungsphase starten.  Fehler, die noch vor der Produktion erkannt und beseitigt werden, helfen Herstellern dabei, Kosten und Zeit im Fertigungsprozess zu sparen.

Die CATIA-Anwendung für die Konstruktion von Prägestempeln bietet digitale Durchgängigkeit in allen Phasen des Entwicklungsprozesses. Sie unterstützt Anwender, den manuellen Aufwand zu reduzieren, indem sie alle relevanten Informationen wie Prozess und Geometrie für die nachfolgenden Prozessschritte einschließlich der Simulation von Pressenlinien oder der Kostenkalkulation zur Verfügung stellt.

Darüber hinaus bietet die CATIA-Anwendung für die Konstruktion von Stanzwerkzeugen eine spezielle Methodenplanung und innovative Funktionen für die Oberflächengestaltung, die es einem Unternehmen ermöglichen, stanzspezifisches Wissen zu erfassen und wiederzuverwenden.

„Die BMW Group und Dassault Systèmes arbeiten seit Jahren in einer vertrauensvollen Partnerschaft zusammen. Unsere gemeinsam entwickelte Lösung wurde nun erfolgreich in das Produktionssystem der BMW Group implementiert“, sagte Laurence Montanari, Vice President, Transportation & Mobility Industry bei Dassault Systèmes. „Unsere CATIA-Anwendung für die Konstruktion von Stanzwerkzeugen kann Automobilherstellern und ihren Zulieferern dabei helfen, die Konstruktion von Rohkarosserie- oder Fahrwerksteilen und Werkzeugen zu optimieren und gleichzeitig die damit verbundenen Werkzeugkosten und Konstruktionszeiten zu reduzieren. Die Werkzeugkonstruktion und -herstellung macht einen erheblichen Teil der Entwicklungskosten eines Fahrzeugs aus – ihre Optimierung ist daher ein wichtiger Wettbewerbsfaktor.“

Über Dassault Systèmes

Dassault Systèmes, „The 3DEXPERIENCE Company“, ist ein Katalysator für menschlichen Fortschritt. Dassault Systèmes ermöglicht Unternehmen und Menschen durch kollaborative und virtuelle 3D-Umgebungen, nachhaltige Innovationen tatsächlich erlebbar zu machen. Kunden verschieben die Grenzen von Innovation, Lernen und Produktion durch den Einsatz von virtuellen Experience Twins der realen Welt auf der 3DEXPERIENCE Plattform und den dazugehörigen Applikationen. Dassault Systèmes bringt Mehrwert für über 290.000 Kunden jeder Größe und in allen Branchen in mehr als 140 Ländern.