Innovation on Track

Als die Industry Standards Association ProSTEP iViP und mehrere deutsche Automobilhersteller die Idee zu einer Initiative entwickelten, die Probleme und Standards für das Produktdatenmanagement und die virtuelle Produkterstellung festlegen und angehen soll, schloss Dassault Systèmes sich ihnen in einer frühen Phase an, um die Entwicklung des Code of PLM Openness zu unterstützen.

Prozessplanung und virtuelle Erstellung

Hersteller von Schienenfahrzeugen stehen zueinander in Konkurrenz, da die Städte ihr Bahnnetz ausbauen wollen, um ihre Verkehrs- und Verschmutzungsprobleme zu lösen. Jedes Projekt bedarf anderer Eigenschaften und muss die entsprechenden Auflagen beachten. Es ist also kein Projekt wie das andere. Je mehr Unternehmen ihre Fertigungsprozesse industrialisieren können desto schneller können sie individuelle Züge liefern, um die Kundenerwartungen zu erfüllen. In der Produktionsphase kann Technologie ihnen bei der Optimierung von Aufgaben helfen, um das Budget und die Planungsanforderungen einzuhalten.

Prozessplanung und virtuelle Erstellung hält Projekte mit Werkzeugen auf Kurs, die den Fertigungsprozess digital verfeinern und simulieren, um die Produktion und Montagelinien vor der physischen Einrichtung zu überprüfen. Die digitale Kopie verbessert die Kommunikation zwischen Konstrukteuren und Montagebandarbeitern. Sie können so zusammenarbeiten, um früh Anpassungen an der Produktkonstruktion oder dem Linienlayout vorzunehmen, wodurch Engpässe und übermäßige Materialverschwendung vermieden werden. Die Arbeit in einer virtuellen Umgebung unterstützt die Reproduzierbarkeit, wodurch die Fertigungseinrichtung beschleunigt wird, da Modelle auf der 3DEXPERIENCE Plattform gespeichert und für zukünftige Projekte wiederverwendet werden können. Da der Fokus auf Informationen liegt, die für alle Projektbeteiligten zugänglich sind, können Anlagen Best Practices mit anderen Anlagen teilen. Fertigungsmitarbeiter profitieren von den digitalen Montageanweisungen die auf aktuellen 3D-Modellen und Animationen beruhen, während Kunden über leicht verständliche Wartungshandbücher verfügen. Beides sorgt für Klarheit und verringert Fehler, Frustration und teure Überarbeitungen.

Besondere Stärken und Vorteile

  • Zentrales Datenrepository zur Speicherung und Verwaltung des Konstruktions- und Fertigungslebenszyklus eines Produkts
  • Unterstützung einer durchgängigen Prozessnachverfolgbarkeit zur Verwaltung der Auswirkungen von Konstruktionsänderungen
  • Möglichkeit zur Erfassung, Standardisierung und Wiederverwendung bewährter Fertigungspraktiken und des Unternehmenswissens
  • Verkürzung der Produktionszyklen und Minimierung der Fertigungskosten
  • Klare und leicht verständliche Handbücher, die auf aktueller Geometrie beruhen