Abaqus Unified FEA

Komplettlösungen für realistische Simulationen.

Neue Funktionen in Abaqus 2016

Technische Fachbereiche führen Produktsimulationen heute häufig mit mehreren kleinen Simulationswerkzeugen von verschiedenen Anbietern durch, um verschiedene Konstruktionsattribute zu simulieren. Die Verwendung verschiedener Softwareprodukte unterschiedlicher Anbieter ist ineffizient und treibt die Kosten in die Höhe. SIMULIA bietet eine skalierbare Reihe aufeinander abgestimmter Analyseprodukte, mit denen Benutzer unabhängig von Simulationserfahrung oder Fachbereich zusammenarbeiten und nahtlos Simulationsdaten und genehmigte Methoden gemeinsam nutzen können, ohne dass die Genauigkeit der Informationen beeinträchtigt wird.

Das Produktpaket Abaqus Unified FEA bietet leistungsstarke Komplettlösungen sowohl für Routineaufgaben als auch komplexe technische Probleme und deckt ein breites Spektrum von Branchenanwendungen ab. So können beispielsweise Fachbereiche in der Automobilindustrie vollständige Fahrzeuglasten, dynamische Vibrationen, Mehrkörpersysteme, Aufprall/Unfall, nichtlineare Statik, thermische Kopplung und akustisch-strukturelle Kopplung mit nur einer Modellierungsdatenstruktur und integrierter Solver-Technologie betrachten. Führende Unternehmen konsolidieren ihre Prozesse und Tools mit Abaqus Unified FEA, senken Kosten und Ineffizienzen und erlangen einen Wettbewerbsvorteil.

Abaqus 2016 – Unified FEA Produkte

  • Abaqus/CAE
  • Abaqus/Standard
  • Abaqus/Explicit
  • Abaqus/CFD

Verbesserungen:

Verbesserter Kontakt

 

  • Fortschritte bei allgemeinem Kontakt in Abaqus/Standard
    • Verbesserte Heuristik für automatischen Übergang zwischen verschiedenen Kontaktformeln kann das Konvergenzverhalten für Abaqus/Standard deutlich verbessern.
    • Neue ergänzende Scheitelpunkt-zu-Fläche-Formel verbessert das Kontaktverhalten an konvexen Ecken.
  • Einführung von linearisiertem Kontakt
    • Effiziente Problemlösung in Situationen, in denen die einzige nichtlineare Quelle aus einem reibungslosen kleinen Schleifkontakt besteht
    • Funktioniert am besten bei kleinen und mittelgroßen Problemen
    • Zunächst nur in ausgewählten 3DEXPERIENCE Anwendungen verfügbar
  • Aktualisierte Kontaktausgabe für Abaqus/Explicit
    • Nun Ausgabevariablen für Abaqus Standard einschließlich CDISP-, CTANDIR-, CSTATUS- und Gleitratenvariablen verfügbar
  • CAD-erweiterter Kontakt
    • Die geometrische Korrekturtechnik wurde auf allgemeinere Oberflächenformen erweitert
    • Bietet Vorteile hinsichtlich Genauigkeit und Robustheit
    • Zunächst nur in ausgewählten 3DEXPERIENCE Anwendungen verfügbar

 

 

Verbesserte Werkstoffe und Elemente

 

  • Erweiterte Elementbibliothek
    • Pyramidenelement für Belastungsanalyse für kompatiblen Übergang zwischen Tetraeder- und Hexaeder-Netz
    • Multiphysics-Elemente
      • Gekoppelte Temperatur-Verschiebung (CTD)
      • Gekoppelte Porendruck-Verschiebung (CPD)
      • Gekoppelte Porendruck-Temperatur-Verschiebung (CPTD)
    • Rohr-/Verbindungselemente für Flüssigkeiten entsprechend dem Satz von Bernoulli können 1D-Strömungen modellieren.
      • Gültig für nicht komprimierbare stationäre Bedingungen
      • Druck-, Durchfluss- und Schwerpunktbelastung
      • Kann Verluste aus Reibung und Rohrverbindungen modellieren
      • Kann mit 3D-Porendruckelementen gekoppelt werden
  • Starrkörperrotation von verbundenen Volumenkörperflächen
    • Abaqus/Standard berücksichtigt standardmäßig Rotationen von Offsets in Volumennetzverbindungen
  • Verbesserung bei der Werkstoffmodellierung
    • Ratenabhängige nichtlineare kinematische Härtungsplastizität
    • Orthotrope Tonplastizität für Geomechanik-Anwendungen
    • Import von Johnson-Cook-Plastizität für Rückfederung nach einem starken Aufprallereignis
  • Grafikkartenbeschleunigung bei AMS
  • GPU-Beschleunigung des Solvers für modale Frequenzreaktionen
  • Streupartikel für CEL
    • Streupartikel folgen der Werkstoffbewegung in CEL-Simulationen und ermöglichen die Extrahierung von Werkstoffpunktergebnissen
  • DEM-Partikelerzeugung
    • Die Partikelerzeugung kann nun auf Folgendem basiert werden:
      • Entstehende Eintrittsflächen
      • Benutzerdefinierte Größenverteilung
      • Benutzerdefinierte Massenströmung
      • Benutzerdefinierte Eintrittsgeschwindigkeit
  • Verbesserte Behandlung von SPH-Begrenzungen
    • Einführung von virtuellen Partikeln verbessert die Genauigkeit von SPH-Wandbedingungen
  • Einheitliche SPH-Rasterpartikelerzeugung
    • Erzeugung von SPH-Partikeln auf Grundlage eines einheitlichen Rasters statt eines übergeordneten Elements kann zur Genauigkeit der Ergebnisse beitragen
  • Modell-Instanziierung
    • Verbindungen, Verbindungsabschnitte und Kontaktinteraktionen werden nun von instanziierten Modellen kopiert
  • Erzeugen von kohäsiven Elementen mithilfe des Tools „Netzbearbeitung“
    • Auswahl von geometrischen Flächen oder Elementsätzen/-flächen
    • Erstellt Sätze für neu erzeugte Knoten/Elemente
    • Knotenplatzierung am Mittelpunkt der Seite
      • Neues Plug-in im Netzmodul verfügbar
      • Auswahl basiert auf Sätzen, Flächen oder Viewportentnahme
      • Aktivierung von Rückgängigmachen/Wiederholen

 

 

Verbesserte Benutzeroberfläche und Benutzerfreundlichkeit

 

  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit
    • Probleme beim Kopieren/Einfügen in vorherigen Versionen wurden behoben
    • Kopieren von Text aus dem Eingabeaufforderungsbereich in die Zwischenablage
    • Kopieren von Inhalten aus den GUI-Widgets und Einfügen der Inhalte nach dem Schließen des Widget-Fensters
    • Aktualisierung der Standardschrift- und -symbolgröße auf 12 Punkte
  • Verbesserte Viewport-Steuerung
    • Ein Klick – Alle Viewports verknüpfen/Verknüpfung aufheben
    • Separate Steuerung für Linked Viewport Manager
    • Verknüpft standardmäßig alle Optionen
    • Vergrößern des Viewports auf Vollbild (F11)
    • F11 wechselt in die Standardansicht zurück
    • Benutzerfreundlichkeit freier Körper
    • Markiert die Position von benutzerdefinierten Summationspunkten
    • Verbesserte Standardfarben von Moment-Pfeilen