CAD-Konnektoren und -Konverter

Connector for DesignSync CTS ()

Connector for DesignSync® CTS (Custom Types System) ermöglicht die Verwaltung von Konstruktionsdaten aus handelsüblichen und kundeneigenen EDA-Werkzeugen (Electronic Design Automation) über die in Connectors for DesignSync vordefinierten Werkzeuge hinaus. Connector for DesignSync CTS dient als Erweiterung zu Software and System-on-a-Chip Designer.

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Beschreibung

Connector for DesignSync CTS ist eine Programmieroberfläche, mit der Software and System-on-a-Chip Designer so angepasst werden kann, dass beliebige Datenstrukturen aus EDA-Werkzeugen erkannt und verwaltet werden können. Connector for DesignSync CTS ermöglicht ein Anpassen von Software and System-on-a-Chip Designer-Produkten zur Verwendung mit unternehmenseigenen Konstruktionswerkzeugen oder zur Integration in andere Werkzeuge, für die kein Connector for DesignSync-Produkt verfügbar ist. Bei Verwendung von Connector for DesignSync CTS werden CTPs (Custom Type Packages) entwickelt. Diese CTPs können bei Software and System-on-a-Chip Designer-Produkten registriert werden, um die Erkennung und Verwaltung komplexer EDA-Datenstrukturen zu unterstützen.

Erkennung von EDA-Daten

Mit EDA-Werkzeugen erstellte und modifizierte Daten, z. B. ein Schemadiagramm oder ein physisches Layout, werden normalerweise nicht als einzelne Datei auf der Festplatte gespeichert. Stattdessen werden die Daten über mehrere Dateien oder Verzeichnisse verteilt. Solche „komplexen“ Datenstrukturen stellen bei der Bereitstellung eines DDM-Systems (Design Data Management) eine Herausforderung dar. Eine bestimmte Version eines Schemadiagramms besteht beispielsweise aus einem Satz von Verzeichnissen und Dateien, die „koverwaltet“ werden müssen und auch als „Sammlungsobjekt“ bezeichnet werden. Ohne die integrierte EDA-Datenerkennung müsste der Benutzer zum richtigen Verzeichnis navigieren und dann jede der Dateien, aus denen die Datenansicht besteht, einzeln auschecken.

Sammlungsobjekte können in einer größeren Datenstruktur angeordnet werden, einer sogenannten „Bibliothek“. Die Datenstruktur besteht oft aus einer genau definierten Hierarchie von Verzeichnissen. Ein Cadence®-DFII-Bibliotheksverzeichnis umfasst z. B. Unterverzeichnisse, die „Zellen“ darstellen. In einer standardmäßigen Zellenbibliothek könnte eine Zelle beispielsweise ein „und“-Gatter sein. Jedes Zellenverzeichnis kann Unterverzeichnisse enthalten, die jeweils eine „Zellenansicht“ darstellen. Unterschiedliche Ansichten sind unterschiedliche Darstellungen derselben Zelle. Das „und“-Gatter kann beispielsweise Ansichten enthalten, die ein Schemadiagramm und ein physisches Layout darstellen. Die „Ansichtsverzeichnisse“, die ein Schema oder ein Layout darstellen, enthalten jeweils mehrere Dateien, also die bereits erwähnten Sammlungen.

Mit Connector for DesignSync CTS können Sie bestimmte Objekttypen definieren und Dateien als abstrakte Objekte gruppieren, z. B. eine Konstruktionsansicht mit mehreren Dateien. Sie können dieses abstrakte Objekt, also die Sammlung, wie ein einziges Objekt einchecken, auschecken und mit Tags versehen. Dabei sind Ihre Daten geschützt, da es nicht möglich ist, dass Benutzer einzelne Bestandteile einer Sammlung einchecken. Die Sammlung muss stattdessen als ganzes Objekt behandelt werden, da die Vorgänge an Sammlungsobjekten untrennbar sind.

Connector for DesignSync CTS kann auch zur Definition spezieller Objekttypen (Dateien oder Ordner) verwendet werden. Beispielsweise kann es erforderlich sein, dass bestimmte Objekttypen zusammen eingecheckt oder auf besondere Art aufgeführt werden. Connector for DesignSync CTS kann eingesetzt werden, um Software and System-on-a-Chip Designer-Produkte über die Art der Konstruktionsdaten zu informieren, sodass diese die Datenhierarchie auf effiziente Weise durchlaufen können. Dabei werden Versionskontrollen für bestimmte Objekte oder Sammlungen Ihrer Daten vorgenommen. Connector for DesignSync CTS ermöglicht die Verwendung spezieller Symbole innerhalb von Software and System-on-a-Chip Designer-Produkten.

CTP-Entwicklung

Zur Modellierung von Daten erstellen Kunden ein CTP (Custom Type Package). Hierbei handelt es sich um eine Tcl-Datei mit Verfahrensweisen, die Ihre angepasste Datenhierarchie erkennen und sie durchlaufen. Dabei werden neue Objekttypen erstellt und die Daten in Sammlungen zusammengefasst. Das CTP wird in der benutzerdefinierten Software and System-on-a-Chip Designer-Hierarchie installiert. Wenn beim nächsten Mal ein Data Management for Semiconductor Design-Produkt aufgerufen wird, registriert Connector for DesignSync CTS das CTP, sodass die im CTP definierten speziellen Typen und Sammlungen bei allen Versionskontrollvorgängen erkannt und verwaltet werden.

Connector for DesignSync CTS