Dymola Dokumentationszentrum

Dymola wird in zahlreichen Modellierungs- und Simulationsanwendungen eingesetzt. Beispiele hierzu finden Sie in der nachstehenden Auswahl von Artikelzusammenfassungen, Links zu anderen Artikeln, Fallstudien und Pressemitteilungen. 

Auswahl von Artikelzusammenfassungen

SAAB Aeronautics

Vehicle aircraft systems require the complex design and installation of test rigs and in test aircraft. Saab uses 3D data created with CATIA in Dymola – both from Dassault Systèmes – to model and simulate the function of its vehicle systems, reducing the risk that design errors will remain undetected until late in the development process.

 

“Our biggest challenge is producing aircraft as efficiently as possible without increasing development costs,” said Ingela Lind, PhD, Technical Fellow at Saab. “This is why we use model-based development; it enables us to fully understand the benefits and limitations of the vehicle systems, how they interact with one another, and how to fit them together.”

 

Saab’s most recent project involves using 3D CATIA data of fuel tanks in Dymola for real-time simulation. “The fuel-level reading of the tank depends on the orientation of the aircraft and the g-loads, which causes fuel sloshing in the tank while the plane is flying,” Lind said. This needs to be taken into account when reading fuel sensors to determine the amount of fuel left in the tank. “With Dymola, we are studying the type of design adjustments that would need to be made to the tanks and sensor placements to get the most accurate fuel readings to the pilot and to ensure fuel feed to the engine in all flight conditions,” she explained. “It is an interesting application that combines the 3D world with systems simulation.”

Toyota Motor Corporation

Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt einige Einsatzbeispiele von Dymola bei Toyota. Dymola wird in vielen Divisionen eingesetzt, darunter Motor, Antriebsstrang und Fahrgestell. In der Abteilung Antriebsstrang werden die Beschleunigungsleistung und die Schwingung bzw. Akustik bewertet. In der Motorabteilung haben wir eine Motorenbibliothek für Dieselmotorsteuerungen aufgebaut. Mit Hilfe des Modells konnten wir das Verhalten von Massenströmen, Druck und Temperatur in allen Motorteilen analysieren. Zusätzlich wurde auch die Bewertung einer Neuentwicklung für das Steuersystem vorgenommen. 

„Beim Bau der Antriebsstrangmodelle haben wir in erster Linie mit Dymola gearbeitet. Für ein Simulationspaket kommt es besonders die Benutzerfreundlichkeit bei der Erstellung der Modelle an. Außerdem ist wichtig, dass ein einmal erstelltes Modell auch problemlos wiederverwendet werden kann. Deshalb ist Dymola besonders praktisch, denn es besitzt eine Antriebsstrang-Bibliothek, und wenn in der Bibliothek nicht das gewünschte Modell vorliegt, kann das Modell problemlos selbst erstellt werden.“

ZUSAMMENFASSUNG

HILS (Hardware In the Loop Simulation) ist eine beliebte Methode zur Fehlerbeseitigung in der Kfz-Steuerungstechnik. Früher konnten nur vereinfachte Modelle eingesetzt werden, um bei Simulationen eine Echtzeit-Performance zu erzielen. Gleichzeitig wurden mit Hilfe von Dymola in den letzten Jahren sehr detaillierte Modelle von Motor-, Antriebsstrang-, Hydraulik- und Bremssystemen erstellt. Deshalb würden wir diese Modelle gern bei HILS verwenden. Doch Echtzeit ist bei steifen Modellkomponenten wie der Hydraulik schwer zu erzielen, da Integratoren mit fester Schrittgröße (Fixed-Step) eingesetzt werden müssen. Mit expliziten Methoden sind sehr kleine Schrittgrößen erforderlich, um die Stabilität zu gewährleisten. Mit impliziten Methoden müssen große, nichtlineare Gleichungssysteme gelöst werden. Beide Ansätze scheinen nicht machbar zu sein. Um diese Situation zu verbessern, wird die neue Inline- und Mixed Mode-Integrationstechnik von Dymola für ein Motorenmodell untersucht; erste Ergebnisse liegen bereits vor.

BMW AG

ZUSAMMENFASSUNG

In diesem Artikel wird die Hardware-in-the-Loop (HIL) Simulation eines Pkw-Automatikgetriebes besprochen. Die Simulation umfasst Detailmodelle der Mechanik und Hydraulik sowie weniger detaillierte Modelle von anderen Teilen des Kfz-Antriebsstrangs, darunter Motor, Drehmomentwandler, Differentialgetriebe, Fahrgestell und Fahrwiderstand. Nach einer Kurzbeschreibung der zu modellierenden Komponenten werden spezifische Aspekte der Simulation von Mechaniksystemen variabler Struktur (gekoppelte Friktionselemente), die Simulation der Hydraulik und die Echtzeit-Simulation mit der Getriebesteuerelektronik als Hardware in the Loop-System besprochen. Eine simulationsbasierte, detaillierte Bewertung der Dynamik der Getriebehydraulik zeigt, dass diese unter bestimmten Voraussetzungen mit fixem Kausalzusammenhang modelliert werden kann, ohne wesentlich an Präzision einzubüßen. So können nichtlineare Gleichungssysteme in den Hydraulikteilen des Modells vermieden werden. Dadurch kann ein Modell auf der Basis hydraulischer Komponenten-Untermodelle eingesetzt werden, statt eine Gesamtdynamik für Echtzeitsimulationen mit Standard- HIL-Simulationshardware zu verwenden. Der Artikel endet mit einer kurzen Besprechung der HIL-Simulationsergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Arbeiten.

Ford Motor Company

ZUSAMMENFASSUNG

Um den wachsenden Verbraucheransprüchen und den immer strengeren gesetzlichen Auflagen in puncto Kraftstoffeinsparungen und Emissionssenkungen Rechnung zu tragen, entwickelte Ford Motor Company eine Hybridversion (Hybrid Electric Vehicle, HEV) seines Escape SUVs, die seit 2003 gebaut wird. Da Hybridfahrzeuge mehrere Betriebsarten haben (z.B. elektrischer Start, aktiver Leerlauf, Rückgewinnung der Bremsenergie), war es ein wichtiges Anliegen, dass jede dieser Betriebsarten, aber auch die Übergänge zwischen ihnen ein Minimum an vom Fahrer wahrnehmbaren Vibrationen verursachen. Um zu verstehen, wie die Auslegung und Steuerung eines Hybrids das subjektive „Empfinden“ des Fahrers beeinflussen, müssen wir Modelle bauen, die die Dynamikreaktion des Antriebsstrangs präzise widergeben. So kann die Reaktion bei einer bestimmten mechanischen Konfiguration und/oder Auslegung der Steuereinheit bewertet werden. 

Es wurde ein Modell zur Vorhersage der vom Fahrer empfundenen Vibration entwickelt und mit den experimentellen Daten verglichen. Ein unerwartetes Ergebnis dieser Arbeit war jedoch die Demonstration, dass wir das zuvor beschriebene Dynamikmodell für die Verhaltensmodellierung unter Einsatz einiger fortschrittlicher Modelica-Funktionen zur Erstellung eines zweiten Modells nutzen konnten. Dieses sagt die Systemeffizienz des Getriebes voraus, ohne dass für diesen Zweck ein völlig neues Modell angelegt werden muss. Auch die Modellierung der Systemeffizienz wurde mit den experimentellen Daten verglichen und zeigte eine hervorragende Übereinstimmung. So konnten wir statt der aufwändigen Erstellung und Erhaltung von zwei verschiedenen Modellen (eines für das Dynamikverhalten, eines für die Systemeffizienz) eines auf der Basis des anderen aufbauen. Außerdem konnten wir nachweisen, dass es möglich ist, ein einziges Modell für beide Typen zu generieren (d.h. dynamisches und statisches Verhalten). Dafür müssen lediglich die Werte einiger Modellparameter verändert werden.

ZF Friedrichshafen

ZUSAMMENFASSUNG

In diesem Artikel wird aufgezeigt, wie Reibungseffekte bei Schaltgetrieben und Planetengetrieben modelliert und simuliert werden. Dazu zählt die Modellierung von stecken gebliebenen und rutschenden Getrieberädern aufgrund der Coulombschen Reibung in der Verzahnung, was zu Verlusten aufgrund des Lastmoments führt. Dadurch kann eine zuverlässige Simulation der Haftung (“Stick-Slip-Effect“) bei Servoantrieben oder von Schaltprozessen bei Automatikgetrieben erstellt werden. Außerdem wird besprochen, wie die Reibungseigenschaften auf sinnvolle Weise gemessen werden können. Die präsentierten Modelle werden in Modelica implementiert und anhand der Simulation eines automatischen Schaltgetriebes demonstriert.

Scania

ZUSAMMENFASSUNG

Präsentiert werden Modelle, die sich zur Analyse des Kraftstoffverbrauchs von Nebenantrieben bei schweren Nutzfahrzeugen eignen. Im Hinblick auf die Bewertung des Einflusses verschiedener Fahrkonzepte und Steuerungsprinzipien wird eine Modellbibliothek in der Modellierungssprache Modelica angelegt. Die Bibliothek enthält eine Mischung von Modellen, entwickelt auf der Basis physikalischer Grundlagen und Modelle, die an die gesammelten Daten angepasst werden. Die Modellierung des Kühlsystems wird im Detail beschrieben. Die Simulationsergebnisse werden mit den Messdaten aus Tests in einem Windkanaltunnel verglichen.

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3ds.com

Zusätzlich zu PLM (Product Lifecycle Management) bietet Dassault Systèmes, die "3DEXPERIENCE Company", geschäftlichen und privaten Nutzern eine virtuelle Welt, in der ihren Ideen zur nachhaltigen Innovation keine Grenzen gesetzt sind. 3DSWYM, 3D VIA, CATIA, DELMIA, ENOVIA, EXALEAD, GEOVIA, NETVIBES, SIMULIA und SOLIDWORKS sind Handelsmarken oder eingetragene Handelsmarken von Dassault Systèmes oder seiner Tochtergesellschaften in den USA und/oder anderen Ländern.