Feb 26 2010

Der virtuelle Weg zur realen Energie der Zukunft

Dassault Systèmes und das Max-Planck-Institut auf der HMI 2010

Stuttgart, Paris 17. Februar 2010 – Welche Rolle seine Konstruktions- und Simulationslösungen beim Aufbau des weltweit größten Fusionsexperiments seiner Art spielen, zeigt Dassault Systèmes auf der Hannover Messe 2010 (www.hannovermesse.de), die in diesem Jahr unter dem Motto „Effizienter – Innovativer – Nachhaltiger“ an den Start geht.

Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) (www.ipp.mpg.de/) präsentiert der Weltmarktführer für 3D- und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM) an seinem Stand C40 in Halle 17 im Rahmen der Digital Factory (http://www.hannovermesse.de/digital_factory) das Projekt Wendelstein 7-X. „Die Erzeugung ressourcenschonender Energie zählt zu den wichtigsten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und industriellen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft“, sagt
Michael Brückmann, Manager Marketing & Communication, Central Region, Dassault Systèmes.

„Das Projekt mit dem IPP zeigt sehr anschaulich, wie die Energieindustrie Lösungen von
Dassault Systèmes nutzen kann, um innovativere Anlagen zu bauen, die über ihre gesamte Nutzungsdauer effizienter und sicherer betrieben werden können.“ Die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk erforscht das IPP im weltweit größten Experiment seiner Art.

Bei Wendelstein 7-X handelt es sich um eine experimentelle Fusionsanlage, die seit dem Frühjahr 2005 am Standort des Instituts in Greifswald montiert wird. Die Abläufe im Inneren eines Fusionsreaktors entsprechen dabei weitestgehend denen in der Sonne: Die Energieerzeugung erfolgt durch die Verschmelzung von Atomkernen. Die dazu nötigen Grundstoffe sind in nahezu unbegrenzter Menge global verteilt vorhanden. Da ein Fusionskraftwerk zudem günstige Sicherheits- und Umwelteigenschaften verspricht, könnte die Kernfusion einen nachhaltigen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten.

Mit neuem Standkonzept zeigt Dassault Systèmes, welchen Beitrag die DS PLM-Lösungen dazu leisten, die besonders komplexen Formen und Anforderungen bei Konstruktion und Fertigung zu realisieren. Highlight in Bezug auf die Realisierung dieses spektakulären Konzeptes wird die 3D Visualisierung sein, die gemeinsam mit dem Value Added Reseller REALICON live auf der Messe präsentiert wird. DS nimmt Zuschauer mit auf die virtuelle dreidimensionale Reise durch die Welten der Kernfusion. Gemeinsam mit den Vertriebspartnern wird in einem Show-Case der Produktentstehungszyklus mit den Lösungen von Dassault Systèmes gezeigt.

Darüberhinaus ist Dassault Systèmes als Premiumpartner auf der Sonderschau RapidX
(http://www.hannovermesse.de/rapidx) in Halle 17 vertreten, die in diesem Jahr zum dritten Mal im Rahmen der Digital Factory stattfindet. Dort lässt Dassault Systèmes am Beispiel der Klein-Windkraft-Anlage in Leichtbauweise des Kunden Silent Future Tec die komplette Prozesskette lebendig werden. Die Windkraftanlage aus glasfaser- und kohleverstärkten Kunststoffen mit einer Leistung von 4,2 Kilowatt ist besonders für bodennahe Installationen geeignet. Gezeigt wird neben der Entwicklung des Windrads mit CATIA, über die Festigkeitsberechnung, virtuelle Tests, 3-D-Animation und -Visualisierung auch das NC-Fräsen auf Grundlage der Modelldaten.

Mit ausstellende Partner auf dem Stand von DS sind die Value Added Reseller CENIT, CCE, Planet, Transcat, T-Systems und Syskondata, Die gezeigten Lösungen basieren auf CATIA für die virtuelle Produktentwicklung, ENOVIA für das Produktdatenmanagement, DELMIA für die virtuelle Fertigung, SIMULIA für realistische Simulationen und 3DVIA, das die 3D-Technologie über das Internet allen Anwendern zugänglich macht.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.3dsevents.de/hmi2010.

Aktuelle Informationen über Dassault Systèmes finden sie auch im DS-Blog
(http://perspectives.3ds.com/) und im DS-Twitter (http://twitter.com/3DPerspectives).