Mai 25 2010

Führender deutscher Automobilhersteller entscheidet sich für SIMULIA-Lösungen im Bereich passive Sicherheit

Tests bestätigen Überlegenheit von Abaqus Unified FEA für die realistische Simulation im Bereich Fahrzeugsicherheit

VÉLIZY-VILLACOUBLAY, France and PROVIDENCE, R.I., USA, 11. Juni 2010 — Die BMW-Gruppe hat die kürzlich geschlossene 5-Jahres-Partnerschaft mit Dassault Systèmes (DS), Weltmarktführer in 3D und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM) erweitert. Der führende Automobilhersteller hat die Zusage für die Nutzung der Abaqus Unified FEA-Software (Finite-Elemente-Analyse) für die Entwicklung passiver Sicherheit im virtuellen Design-Prozess erneuert.

Um bei BMW die Entwicklungsprozesse der Fahrzeuge hinsichtlich der passiven Sicherheit fortlaufend zu optimieren, sind kontinuierliche Fortschritte bezüglich der genauen Vorhersage des realen Verhaltens erforderlich. Der erneuerten Partnerschaft mit SIMULIA gehen umfangreiche, über mehrere Monate andauernde Auswertungen durch BMW voraus. Diese Tests reichten von Simulationen einzelner Komponenten bis hin zum kompletten Fahrzeug und umfassten Schlüsselanwendungen in der Karosserietechnologie genauso wie Insassen-Rückhaltesysteme. Die Ergebnisse zeigten, dass Abaqus FEA im Vergleich zu anderer getesteter Simulationssoftware, durchgängig ein höheres Maß an Prognosegüte und Wiederholgenauigkeit gegenüber physischen Tests aufwies. Diese Robustheit und Verlässlichkeit ist von entscheidender Bedeutung, da sich BMW in Richtung eines effizienteren und kostengünstigeren virtuellen Fahrzeugentwicklungsprozesses entwickelt, der immer weniger von technischen Prototypen und Tests abhängig ist.

“Diese Ankündigung bekräftigt unsere kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie unseren Fokus, die verlässlichste Finite-Elemente-Technologie anzubieten, die heute auf dem Markt zu finden ist“, sagt Ken Short, Vice President Strategy und Marketing, SIMULIA, Dassault Systèmes. “Die Automobilindustrie kommt aus einer herausfordernden wirtschaftlichen Lage und es werden die Unternehmen schneller und stärker zurückzukommen als zuvor, die über erhebliche Wettbewerbsvorteile verfügen. Wir sind davon überzeugt, dass Abaqus Unified FEA unseren Kunden dabei hilft, Zeit und Kosten zu sparen, die zunehmend strengeren Regeln für das Unfallverhalten und die Insassensicherheit einzuhalten.“

BMW hat im Jahre 2004 erstmals damit begonnen, Abaqus als exklusives System für Crash-Simulationen einzusetzen, als Fahrzeug-Entwicklungsprojekte im Wesentlichen durch Hardware-Tests unterstützt wurden und der Fokus der Simulation auf dem allgemeinen Fahrzeugverhalten lag. In jüngerer Zeit hat BMW damit begonnen, eine strategische Veränderung in Richtung eines umfassenderen virtuellen Entwicklungsprozesses vorzunehmen. Diese Strategie beinhaltet mehr Vertrauen in die Genauigkeit der äußerst detaillierten Simulationen, einschließlich Materialrisse und dem Versagen von Schweißpunktverbindungen, aber eingebunden in große, komplexe Simulationen des gesamten Fahrzeugs. Aufgrund der hohen Übereinstimmung zwischen physischen Tests und durch Abaqus erzielte Simulationsergebnisse ist BMW in der Lage, seine Ziele hinsichtlich Prozessverbesserungen zu erreichen. Dies führt zu erheblichen Kosten- und Zeiteinsparungen in jedem Fahrzeugprojekt bei gleichzeitiger Einhaltung der strikten Sicherheitsanforderungen.
Aktuelle Informationen über Dassault Systèmes finden Sie auch im DS-Twitter (http://twitter.com/3DSGermany).

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