Apr 11 2005

Küsters setzt Innovationskurs mit PLM-Lösungen von Dassault Systèmes und IBM fort

Das Maschinenbauunternehmen Küsters baut auf die PLM-Lösung CATIA für die mechanische Produktentwicklung

Stuttgart, 11. April 2005 - Die Krefelder Unternehmensgruppe Küsters, internationale Technologieführerin in der Veredelungstechnologie für die Textil-, Vliesstoff- und Papierindustrie, setzt für die Produktentwicklung künftig auf die PLM-Lösung (Product Lifecycle Management) CATIA V5 von Dassault Systèmes und IBM. Das mittelständische Maschinenbauunternehmen, das in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum verzeichnen konnte, verspricht sich von diesem Schritt eine weitere Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch verkürzte Produktentwicklungszyklen und raschere Reaktionsmöglichkeiten auf veränderte Situationen auf dem Weltmarkt.

"Wir sind sicher, dass die PLM-Lösungen von Dassault Systèmes und IBM uns bei der Verfolgung unserer Wachstumszielsetzungen unterstützen werden", sagt Wolfgang Mark, Director Engineering Division Paper & Rolls bei Küsters. "Speziell die anspruchsvollen Kunden in der Papierindustrie mit ihren vielfältigen individuellen Anforderungen können wir so noch schneller und besser bedienen, ohne unser intellektuelles Kapital aus der Hand zu geben."

Ausschlaggebend für die Entscheidung zu Gunsten eines Pilotprojektes waren die in CATIA V5 abgebildeten Möglichkeiten, mit wissensbasierten Methoden effiziente Entwicklungsprozesse zu etablieren und die Anbindung des technischen Bereichs in die betriebswirtschaftliche SAP-Anwendungswelt zu ermöglichen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben die hochwertigen Küsters-Maschinen und Anlagen erneut International starken Absatz gefunden. Küsters konnte an der globalen Verlagerung der Märkte teilhaben und eine Auftragseingangssteigerung von 51 Prozent verzeichnen. Vor allem in China verfügt Küsters aufgrund der dort geschätzten Technologie und Produktqualität über eine starke Position.

Die PLM-Lösungen von Dassault Systèmes und IBM sollen insbesondere im Bereich mechanische Produktentwicklung eingesetzt werden und dabei Elemente des so genannten "Generative Mechanical Design" nutzen, mit dem wertvolles Konstruktions-Know-how wieder genutzt werden kann. Die Wahl für Dassault Systèmes fiel nach einem umfangreichen Evaluationsprozess verschiedener PLM-Anbieter, wobei der Mechanik-Bereich zunächst den Einstieg bildet und weitere Schritte etwa in Richtung NC-Prozesskette rasch folgen sollen.

"Mit der Entscheidung von Küsters wird einmal mehr deutlich, dass wir im Bereich Maschinen- und Anlagenbau ein führender Anbieter innovativer PLM-Lösungen sind", erklärt Harald Robok, Leiter IBM PLM Solutions Central Region. "Mit PLM wird es Küsters gelingen, sich durch den Einsatz moderner Entwicklungsprozesse in den relevanten Märkten noch besser zu positionieren."