Jan 25 2007

IBM und Dassault Systèmes erweitern strategische Partnerschaft

Neues Übereinkommen soll das Wachstum stimulieren, die Performance der indirekten Vertriebskanäle steigern und Kundenerwartungen besser erfüllen

Paris - 25. Januar 2007 – IBM und Dassault Systèmes (DS) bauen ihre fünfundzwanzigjährige Partnerschaft für Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM) aus. Im Rahmen einer Vertragsergänzung erweitern beide Unternehmen ihre Verantwortungsbereiche, wobei IBM das erweiterte Portfolio der PLM-Lösungen von DS vertreiben und DS die Steuerung des indirekten PLM-Vertriebskanals von IBM übernehmen wird. Die neue Vereinbarung soll das Wachstum durch eine bessere geografische Abdeckung und die Nutzung der jeweiligen Stärken von IBM, den Geschäftspartnern und DS fördern.

Der Vertrag umfasst folgende Kernpunkte:

  • IBM vertreibt ein breiteres Portfolio an DS-Lösungen. Zu den bisher bereits von IBM vertriebenen Lösungen CATIA, ENOVIA VPLM und ENOVIA SmarTeam kommen ENOVIA MatrixOne und DELMIA hinzu. Ab Januar 2007 baut IBM auf den existierenden direkten und indirekten Vertriebskanal-Ressourcen von DS für ENOVIA MatrixOne und DELMIA auf und ergänzt diese. Dies ermöglicht IBM, sein Angebot für ausgewählte Kunden zu erweitern und neue Marktsegmente wie Hightech-Industrie, Halbleiter-Hersteller und Versorgungsunternehmen anzusprechen, bei denen großes Potenzial für PLM besteht.
  • DS wird die Steuerung der indirekten PLM-Vertriebskanäle ausbauen. Die Umsetzung des Vertrags findet in zwei Phasen statt, wobei DS seine Rolle als Channel-Management-Anbieter für IBM zunächst noch erweitern und dann die direkte Verantwortung dafür in Form eines Reseller Channels übernehmen wird. Dieser Übergang, der Land für Land implementiert wird, begann wie bereits berichtet 2005 und wird voraussichtlich Anfang 2008 abgeschlossen sein. Zu den Ländern, in denen der Übergang derzeit stattfindet, gehören Korea, Großbritannien und die USA.

Mit der gemeinsamen Vision von IBM und DS für ein umfassendes Product Lifecycle Management können die DS V5-Lösungen die Vorteile einer SOA-Architektur sowie der IBM Middleware, Hardware und Services voll nutzen. Dies ermöglicht eine bessere Verbindung von PLM mit den zentralen Geschäftsprozessen und erleichtert der Geschäftsführung über das gesamte Unternehmen hinweg die Entscheidungsfindung.
 
„PLM ist für IBM ein strategisch wichtiges Geschäftsfeld und unsere Beziehung zu DS ist stärker als je zuvor“, erklärt Steve Mills, Senior Vice President und Group Executive, IBM Software Group. „Auf Basis einer fünfundzwanzigjährigen Partnerschaft haben IBM und DS ein solides Fundament für den Erfolg unserer Kunden in den kommenden Jahren gelegt.  IBM freut sich über die neuen Möglichkeiten, die die Lösungen von DS – zusammen mit unserer Middleware, unseren Services und unseren Branchen- und Hardware-Angeboten – einer wachsenden Anzahl von Märkten und neuen Branchen bieten werden“.

„Unseren Kunden wird dieses Angebot helfen, den Nutzen von PLM zu erhöhen“, so Bernard Charles, Präsident und CEO von Dassault Systèmes. „Für Geschäftspartner bietet die neue Vereinbarung ein einfacheres, leistungsfähigeres Go-to-Market-Modell, mit dem sie ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten erweitern und das Wachstum steigern können. Die Entwicklung der strategische Partnerschaft sollte es IBM und DS ermöglichen, einen größeren Markt für unsere PLM-Lösungen und -Angebote zu erschließen und Unternehmen jeder Größe und in allen Märkten und Branchen anzusprechen.“

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