Okt 27 2009

Dassault Systèmes und IBM kündigen die Absicht an, die IBM PLM-Vertriebstätigkeiten in Dassault Systèmes zu integrieren

Von der neuen weltweiten Allianz wird eine Ausweitung von PLM in allen Branchen erwartet

ARMONK, New York and VELIZY-VILLACOUBLAY, Frankreich – 27. Oktober 2009 – IBM und Dassault Systèmes (DS) haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der DS beabsichtigt, die IBM Tätigkeiten hinsichtlich Vertrieb und Kundenservice des Product Lifecycle Management (PLM) Software-Anwendungsportfolios von DS für eine Summe von etwa 600 Millionen US-Dollar in Barmitteln zu übernehmen. Darin eingeschlossen sind die Kundenverträge und die zugehörigen Aktivposten.

DS und IBM haben außerdem die nächsten Schritte in ihrer langjährigen Geschäftsbeziehung festgelegt und planen, DS als einen IBM Global Alliance Partner einzuführen und ihre Service-Partnerschaft auszubauen.

Es wird erwartet, dass die Transaktion in der ersten Hälfte des Jahres 2010 abgeschlossen sein wird, vorbehaltlich der Umsetzung der lokalen Vereinbarungen, des Abschlusses der behördlichen Prozesse und entsprechend der Tarifvereinbarungen in den verschiedenen Ländern.

Während die Transaktion durchgeführt wird, erwarten beide Unternehmen, dass ihre laufenden Geschäftsaktivitäten, einschließlich Kundenservice und Produktverfügbarkeit, wie gewohnt fortgeführt werden. Nach Abschluss der Transaktion und Integration der PLM-Tätigkeiten beider Unternehmen werden DS PLM-Kunden von vereinfachten Abwicklungsmodalitäten und Support-Prozessen für das marktführende PLM-Portfolio von DS profitieren.

“Die wachsende Zahl an Unternehmen, die PLM und die Zusammenarbeit in einer 3D-Umgebung einführen und integrieren, erfordert ein tiefes Branchenwissen“, sagte Bernard Charlès, Präsident und CEO von Dassault Systèmes. „Die geplante Integration der IBM Vertriebsorganisation und der dazugehörigen Geschäftstätigkeiten ist die größte Investition in der Geschichte unseres Unternehmens. Unsere Kunden und Partner stehen bei uns an erster Stelle. Wir schaffen eine weltweit effiziente Vertriebsorganisation, um jedem Unternehmen in jeder Branche die Vorteile von V6 PLM Anwendungen zugänglich zu machen.“

„Wir erreichen ein neues Niveau an Kundenbindung, das sich auf Engagement, vielfältiges Branchenwissen und hochwertige Lösungen für nachhaltige Innovationen gründet“, fügt Charlès hinzu. „Zukünftig wird die umfassende Einführung von realitätsnaher 3D-Erfahrung und PLM die Kombination aus Direktvertrieb, unserem Netzwerk an Partnern und Online-Communities erfordern.“

Entsprechend der geplanten Vereinbarung über den weltweiten Zusammenschluss gehen IBM und DS davon aus, weiterhin gemeinsam in die Entwicklung, den Einsatz und den Support von PLM-Umgebungen zu investieren und ihren Kunden weltweit integrierte PLM-Lösungen zur Verfügung zu stellen.

Die erweiterte Service-Partnerschaft verspricht durch die zusätzlichen Ressourcen und die Expertise von IBM erhebliches Potenzial auf dem Weltmarkt. Beide Unternehmen sind bestrebt, ihre Kooperation in den Bereichen professionelle Services, Cloud Computing, Middleware, flexible Finanzierungsdienstleistungen, Hardware und Vertrieb zu stärken und zu erweitern.

„Mit dieser Ankündigung entwickelt IBM seine Partnerschaft mit DS weiter, um unsere Stärken besser miteinander in Einklang zu bringen und die Anforderungen unserer Kunden an PLM besser zu erfüllen“, sagt Tom Hawk, General Manager, IBM Global Industrial Sector. „Diese Transaktion trägt auch dazu bei, den Fokus von IBM auf die PLM-Integration durch Middleware-Lösungen, Business-Transformation- und Anwendungs-Services sowie dynamische Infrastruktur-Lösungen zu verstärken.“

Steve Mills, Senior Vice President und Group Executive, IBM Software Group, ergänzt: “Die heutige Vereinbarung gibt beiden Unternehmen eine gute Basis für Wachstum im PLM-Umfeld und ermöglicht uns die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen und die bessere Betreuung unserer Kunden. Der umfassende Einsatz der IBM Software-Plattformen innerhalb des DS Anwendungs-Portfolios wird unsere Partnerschaft weiterhin einzigartig und wertvoll für unsere Kunden machen.“

 

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Dassault Systemes Forward-looking Information

Statements in this press release that are not historical facts but express expectations or objectives for the future, including but not limited to statements regarding the completion of the acquisition of IBM PLM are forward-looking statements.

Such forward-looking statements are based on DS management's current views and assumptions and involve known and unknown risks and uncertainties. Actual results or performances may differ materially from those in such statements due to a range of factors. Some of the following risk factors could adversely affect the transaction, DS’s future results and/or the operations of the business acquired from IBM. In particular: (i) Required regulatory approvals for the acquisition may not be obtained on a timely basis or at all, which could delay or prevent completion of the transaction; (ii) The failure to consummate the transaction and successfully combine the businesses of IBM and DS in the expected time frame may adversely affect DS’s future results; (iii) Furthermore, even if the combination occurs in accordance with the expected time frame, the integration of IBM’s sales and client support business operations into DS may not be successful or anticipated benefits to DS from the transaction may not be realized; (iv) After completion of the transaction, DS will have significantly more revenue and employees than it did prior to the transaction and the attendant integration process will require DS to expand the scope of its operations and financial systems and DS's management will be required to devote a substantial amount of time and attention to the process of integrating the operations of the IBM business.

Unfavorable changes in any of the above or other general risk factors related to DS’s business as described in the Company’s regulatory reports, including the Document de référence, as filed with the French “Autorité des marchés financiers” (AMF) on April 2, 2009, could materially affect the Company’s financial position or results of operations.