Mai 02 2012

Dassault Systèmes unterstützt den von der Industrie geforderten Codex of PLM Openness für bessere Zusammenarbeit und mehr Innovation

Dassault Systèmes unterzeichnet CPO und gestaltet Codex weiter maßgeblich mit

STUTTGART, Deutschland, und VÉLIZY-VILLACOUBLAY, Frankreich – 2. Mai, 2012 – Dassault Systèmes (Euronext Paris: #13065, DSY.PA), ein Weltmarktführer für 3D-Design, dreidimensionale Prototypen und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM) wird sich weiterhin für PLM-Offenheit einsetzen. Das Unternehmen unterstützt die nächsten Phasen des Codex of PLM Openness (CPO). Beim CPO handelt es sich um eine von Automobil-OEMs, Lieferanten und dem ProSTEP iViP Verein vorangetriebene Initiative.

ProSTEP iViP, ein Verein für die Entwicklung von Industrie-Standards, und mehrere deutsche Automobil-OEMs entwickelten 2011 die ersten Ideen, um Standards für das Produktdatenmanagement und die virtuelle Produktentstehung zu definieren und Probleme zu erkennen und zu lösen. Schon damals trat Dassault Systèmes der Initiative bei, um sich für den Codex of PLM Openness einzusetzen.

„Wir freuen uns sehr, dass Dassault Systèmes die Idee des CPO unterstützt und aktiv an dessen Schaffung beteiligt war. Dassault Systèmes war eine der treibenden Kräfte und leitete die Arbeitsgruppe zur Erstellung der Glossardefinition“, sagt Dr. Steven Vettermann, General Manager bei ProSTEP iViP e. V.

„Seit 30 Jahren setzen sich Führungsteams von Dassault Systèmes zielstrebig für die Weiterentwicklung von PLM ein – hin zu einer offenen, einheitlichen und kollaborativen Plattform für unsere Kunden“, sagt Dominique Florack, Senior Executive Vice President, Products, Research and Development bei Dassault Systèmes. „Offenheit ist sehr wichtig für die Zusammenarbeit und damit für das Vorantreiben von Innovationen. Daher unterstützt Dassault Systèmes den CPO sehr gerne und tatkräftig.“

Dassault Systèmes befürwortet seit langem Offenheit und hat seine 3D-Experience Plattform V6 so aufgesetzt, dass seine gesamte, über 20-jährige Erfahrung in Forschung und Entwicklung von Infrastrukturprotokollen und Interoperabilität voll zum Tragen kommt. So ist die Webservice-Infrastruktur der V6-Plattform mit zahlreichen Schnittstellenstandards kompatibel. Unterstützt werden auch viele Austauschformate wie STEP, IGES, FMI, AUTOSAR und JT. Die V6-Plattform wurde von Anfang an mit dem Ziel entwickelt, Offenheit zu unterstützen. Die Möglichkeiten reichen von der offenen Interoperabilität innerhalb von V6 auf der einen, mit PDM- und CAD-Systemen des Wettbewerbs sowie unternehmenseigenen Lösungen auf der anderen Seite, bis hin zur Einbindung von tausenden öffentlich zugänglichen APIs.

In einem frühen Schritt zum Thema Erweiterbarkeit, einem der Kernpunkte des Codex, entwickelte Dassault Systèmes in den 1990er Jahren eine offene, komplexe Entwicklungsumgebung namens CATIA Application Architecture (CAA). Das Ganze wurde ein durchschlagender Erfolg. Hunderte Anwendungen von Drittanbietern wurden so für die Plattform V5 entwickelt. Das CAA-Konzept zur Erweiterbarkeit wurde schließlich von Dassault Systèmes mit dem Release des offenen CAA2-Programms V6 erweitert. Partnern innerhalb der Community stehen damit tausende von APIs zur Verfügung.

„In den letzten Jahren stand unserer Unterstützung von Standards zur Interoperabilität zwischen V6 und anderen CAD-, PDM- und unternehmenseigenen Systemen im Fokus“, so Florack weiter. „Ich freue mich heute zu sehen, dass der Codex of PLM Openness definiert, was unter ‚offen‘ eigentlich zu verstehen ist, nachdem der Begriff lange Zeit ohne genau definierte Inhalte gebraucht wurde. Die Forderungen nach Offenheit und Vorwürfe der Nicht-Offenheit haben in der Branche unnötige Unsicherheiten und Zweifel erzeugt und viele Kunden von PLM-Lösungen abgebracht.“

Mit der Unterzeichnung dieses CPO signalisiert Dassault Systèmes dem Markt seine Bereitschaft, sich weiterhin bei allen seinen hochwertigen Lösungen für Offenheit einzusetzen.

Auf dem ProSTEP iViP Symposium – am 9. und 10. Mai im Terminal Tango in Hamburg – ist Dassault Systèmes mit einem Stand vertreten. Fachleute stehen bei Fragen, u.a. zum Thema CPO, zur Verfügung.

Aktuelle Informationen über Dassault Systèmes finden Sie auch im DS-Twitter-Kanal twitter.com/3DSGermany und auf Facebook: www.facebook.com/DassaultSystemes.

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Über Dassault Systèmes
Dassault Systèmes, die 3D Experience Company, ermöglicht Unternehmen und Menschen durch virtuelle Welten nachhaltige Innovationen tatsächlich erlebbar zu machen. Seine weltweit führende 3D-Design-Software sowie Lösungen für digitale Prototypen in 3D und Product Lifecycle Management (PLM) erschließen vollkommen neue Wege, Produkte und Anlagen zu konzipieren, produzieren und zu warten. Die Dassault Systèmes 3D-Experience Plattform besteht aus dem folgenden Bausteinen:

• Plattform für Soziale Innovationen, basierend auf den Brands ENOVIA und 3DSWYM
• Plattform für Suchbasierte Anwendungen(SBA) mit den Brands EXALEAD und NETVIBES
• Plattform für die Aufbereitung und Simulation von Produkt- und Prozesswissen, unterstützt durch die Brands 3DVIA, DELMIA und SIMULIA
• Plattform für 3D–basiertes Design und Modellierung mithilfe der Brands CATIA und SOLIDWORKS
• Real Time Experience - die offene und flexible Plattform für die funktions- und unternehmensübergreifende Anwendungs- und Prozessintegration.

Der Konzern betreut über 150.000 Kunden jeder Größe und in allen Branchen in mehr als 80 Ländern. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.3ds.com/de.

CATIA, SolidWorks, ENOVIA, SIMULIA, DELMIA, 3DVIA, 3DSwYm, EXALEAD und Netvibes sind eingetragene Warenzeichen von Dassault Systèmes oder seinen Tochterunternehmen in den USA und/oder anderen Ländern.


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