Okt 21 2009

Ars Electronica Center wählt 3DVIA von Dassault Systèmes für Virtual Reality-Anwendungen

3DVIA Virtools lädt Besucher auf eine virtuelle Reise durch Zeit und Raum ein

Paris, 20. Oktober 2009 — Das Ars Electronica Center in Linz, Österreich, setzt auf 3DVIA Virtools, um Besuchern eine virtuelle Reise durch Zeit und Raum zu ermöglichen. 3DVIA ist eine 3D-Entwicklungsplattform von Dassault Systèmes (DS), Weltmarktführer für 3D und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM).

Dank 3DVIA können im Ars Electronica Center wertvolle Meisterstücke oder Stätten des Weltkulturerbes betrachtet werden, ohne sie zu beschädigen. Darüber hinaus lernen die Besucher auf eine neue, intuitive Art, indem sie direkt mit den 3D-Szenarien interagieren.

Das Ars Electronica Center wird als Prototyp des „Museums der Zukunft” für digitale Medien, Kultur und neue Technologien angesehen. Als es 1996 eröffnet wurde, war das Zentrum das erste seiner Art, das einen speziell auf die Öffentlichkeit zugeschnittenen VR-Raum beherbergte. Als die Stadt Linz zur „Europäischen Kulturhauptstadt 2009“ ernannt wurde, erfolgten größere Renovierungsarbeiten bis das neue Ars Electronica Center wieder eröffnet wurde.

Heute kommen die Besucher in den Genuss einer noch spannenderen Erfahrung des Eintauchens in eine interaktive virtuelle Welt. „3DVIA Virtools hat sich als einzige 3D-Entwicklungsplattform erwiesen, die den Herausforderungen gewachsen war“, sagt Horst Hörtner, Leiter des Ars Electronica Futurelab, „Das Modernisierungsprogramm für das Zentrum lag nicht im Zeitplan, so dass sehr wenig Zeit blieb, neue 3D-Inhalte zu kreieren und den neuen VR-Raum Deep Space‘, der auf Lernen durch Spaß und Spiel beruht, vorzubereiten. Weil 3DVIA Virtools technologisch sehr ausgereift ist, war es bemerkenswert einfach zu nutzen, schnell und zuverlässig. Es erlaubte uns, erste Erfahrungen des Eintauchens in eine virtuelle Realität pünktlich mit der Eröffnung des Ars Electronic Center zu ermöglichen.“

Die virtuelle Realität erleben

Deep Space ermöglicht durch zwei großformatige 16 x 9 - Meter 3D-Bilder, die auf eine Wand und den Boden projiziert werden, das komplette Eintauchen in eine virtuelle Welt. Besucher, die spezielle Brillen tragen, bewegen sich innerhalb der Ausstellung und der 3D Bilder und können mit dem Inhalt interagieren. Lernen nimmt in diesem einzigartigen Lernraum eine ganz neue Dimension ein. Das Projekt eröffnet enorme Möglichkeiten, von extrem hochauflösenden Bildern über HD-Videos bis zu interaktiven Erzählungen und neuen künstlerischen Arbeiten.

Besucher können die wichtigsten historischen, architektonischen und archäologischen Schätze der Welt erforschen – ob vor langer Zeit verloren oder heute noch vorhanden. So können sie beispielsweise die Ruinen von Pompeji, die Decke der Sixtinischen Kapelle oder die Schwindel erregend hohe Kathedrale von Beauvais auf verborgene Details hin untersuchen. Und das alles, ohne die Bauwerke zu beschädigen oder die Umwelt zu verschmutzen.

„Die atemberaubenden Möglichkeiten von 3DVIA Virtools zeigen sich gut in der Anwendung für interaktive Erzählungen. Hier tauchen Besucher in eine interaktive visuelle und musikalische 3D-Erfahrung ein. Hinter den Kulissen beobachten Kunstvermittler die Reaktionen der Besucher und verändern dank Fernsteuerung und interaktiver Bildschirme das Szenario in Echtzeit”, erklärt David Nahon, Direktor Immersive Virtuality Technologies bei Dassault Systèmes. „Vom Bildungsstandpunkt aus gesehen, wird die Lernerfahrung tiefer und nachhaltiger, je größer das Eintauchen in die virtuelle Realität ist. Außerdem macht Interaktivität den Lernprozess effektiver.“ Nahon weiter: „Diese Erfahrung kann verglichen werden mit der, die täglich hunderte Besucher des Paris Géode machen, die das virtuelle Modell der Kufu Pyramide erforschen. Es wurde ebenfalls mit Dassault Systèmes Technologie realisiert.”


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