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Jan 24 2006

Alpine verkürzt Produkteinführungszeit mit PLM von Dassault Systèmes und IBM

Hersteller von Car-Audio reduziert Arbeitsaufwand um 35 Prozent

Stuttgart, Paris, 7. März 2006 - Alpine Electronics, ein führender Hersteller von Audio- und Navigationssystemen für das Auto, erzielt erheblichen Geschäftsnutzen durch den Einsatz der IBM Integrated Mechanical Product Development Lösung (IMPD) für die Elektronikindustrie. Alpine reduziert mit der von Dassault Systèmes entwickelten Lösung den Aufwand für die Modellierung von Plastikteilen um bis zu 35 Prozent. Der Aufwand für Konstruktionsänderungen bei der Modellierung verringert sich um bis zu 70 Prozent. Die neue Lösung für die Produktentwicklung führt dazu, dass Alpine die Einführung neuer Produkte deutlich beschleunigen kann.

„Wir sind begeistert von den Ergebnissen, die wir mit diesem Projekt erzielt haben“, sagt Kazushige Ejiri, Structural Product Development & DM General Manager, Alpine Electronics. „Wir werden weiterhin Absatz und Qualität unserer Produkte steigern, indem wir die neuesten Engineering-Lösungen einsetzen. Damit behaupten wir unsere führende Position in einem wettbewerbsintensiven Markt und steigern die Motivation unserer Ingenieure.“

Im hart umkämpften Markt der Automobilindustrie muss Alpine Innovationen schneller entwickeln, ohne dabei auf seinen hohen Qualitätsanspruch zu verzichten. Alpine entschied sich aus diesem Grund für IMPD. Die Lösung basiert auf den PLM-Lösungen (Product Lifecycle Management) CATIA V5 für die dreidimensionale, digitale Produktdefinition und SMARTEAM für das kollaborative Produktdaten- und Lifecycle-Management. Beide PLM-Anwendungen, die in Kooperation von IBM und Dassault Systèmes auf den Markt gebracht werden, sind an die besonderen Anforderungen der Elektro-und Elektronikindustrie angepasst.

Mit dem Ziel, Qualität, Kosten und Lieferzeiten zu verbessern, konzentrierte sich Alpine auf IMPD bei der Umsetzung seiner PLM-Strategie. Das Unternehmen entwickelte dazu eine Arbeitsmethode, die auf der Zusammenarbeit der Produktentwicklung mit den Zulieferern für Spritzguss-Formen basiert. Die neue Methode verbesserte die Qualität der Produkte, reduzierte den Aufwand und führte zu kürzeren Entwicklungszeiten bei gleichzeitig erhöhter Produktivität.

Diese Erfolge ermöglichten es Alpine, flexibel auf den Trend in der Automobilindustrie zu reagieren, der von seinen Zulieferern noch kürzere Entwicklungszeiten und immer schnellere Reaktionen auf Kundenbedürfnisse verlangt.

 

Mit der IMPD-Industrielösung ist Alpine nun in der Lage, Konstruktions- und Ingenieur-Know-how zu sammeln, zu verwalten und wieder zu verwenden, um die Einhaltung von Unternehmensstandards und „Best Practices“ bei Produkten und Prozessen hinsichtlich der Integration und Optimierung zu gewährleisten. Dadurch kann Alpine die Anwendungen und Abteilungen, die an der mechanischen Produktentwicklung beteiligt sind, miteinander verbinden, die Zusammenarbeit zwischen Industriedesign, Produktentwicklung, Fertigung und Berechnung ausbauen sowie wertvolles geistiges Eigentum des Unternehmens weiter verwerten.

Zudem hat sich die Zusammenarbeit zwischen den Alpine-Abteilungen verbessert, indem bestehende Problemlösungen wieder verwendet werden und neue Komponenten im Kontext der gleichen Baugruppe konstruiert werden, die gleichzeitig von Entwicklungs- oder Formen- und Werkzeugbau-Konstrukteuren genutzt werden. Um die IT-Produktivität zu maximieren, läuft die IMPD-Lösung auf CATIA zertifizierten IntelliStation Workstations von IBM.

Alpine plant, den Nutzen und die Reichweite seiner IMPD-Implementierung zu maximieren, indem es die Lösung in sein „Certified Skill Program“ für Ingenieure aufnimmt. Das Unternehmen beabsichtigt, diese neu entwickelten Entwicklungsmethoden auch auf weitere Anwendungsbereiche auszuweiten.


„Unser Kunde Alpine zeigt, wie sich ein Elektronikzulieferer mit IMPD in die Digitale Fabrik der weltweiten Automobilindustrie einklinken kann und dadurch nicht nur die Innovationskraft steigert, sondern auch Kostenvorteile erzielt“, sagt Harald Robok, Leiter IBM PLM Solutions Central Region. „Ein gutes Beispiel dafür, wie sich auch hierzulande die Elektronikbranche mit IMPD einen weltweiten Wettbewerbsvorteil sichern kann, weil mit einer solchen PLM-Strategie elektronische Produkte schneller und kostengünstiger zur Marktreife gebracht werden können.“


„Alpine hat mit IMPD seinen Entwicklungsprozess signifikant beschleunigt“, sagt Martin Grunau, Director Channel Development Deutschland/Schweiz, Dassault Systèmes. „Nun kann Alpine die Prozesse der OEMs mit denen der eigenen Zulieferer integrieren und die eigenen Prozesse vom Industriedesign bis hin zum Formenbau effektiv miteinander verbinden. Mit IMPD wird Alpine zum Premium-Partner der Automobilindustrie.“

 

 

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