Apr 26 2016

Dassault Systèmes und Accenture zeigen agile Fertigungslösung auf der Hannover Messe

Proof-of-Concept für einen großen Industriekunden nutzt digitale Technologien zur Reduzierung der Ausfallzeiten durch bessere Integration von Entwicklung und Produktion

HANNOVER, Deutschland — 26. April 2016 — Accenture und Dassault Systèmes (Euronext Paris: #13065, DSY.PA), „The 3DEXPERIENCE Company“, weltweit führender Lösungsanbieter für 3D-Design, 3D Digital Mock-Up und Product Lifecycle Management (PLM), erstellen gemeinsam ein Machbarkeitskonzept. Ziel ist nachzuweisen, wie sich mit digitalen Technologien in Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Luftfahrt noch effizienter und agiler produzieren lässt. 

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit einem großen Industrieausrüster erstellen und implementieren Accenture und Dassault Systèmes eine Drei-Phasen-Lösung. Diese nutzt digitale Technologien für eine durchgängige Prozesskette zwischen Engineering und Fertigung und richtet sich an Unternehmen ohne Serienfertigung. Die adaptive Lösung liefert ein neues Maß an Kontinuität in der Produktmontage, einschließlich der Reihenfolge, in der Teile eingebaut werden. Zudem bietet sie Ingenieuren und dem Montagepersonal einen besseren Einblick in den Prozess.

Die erste Phase der flexiblen Fertigungslösung erstellt die theoretische Montageabfolge, die für den Bau von Produkten wie etwa einem Zug, Flugzeug oder Bagger erforderlich ist. Phase zwei ermöglicht es, für jeden Arbeiter in der Produktion einen Einsatz- und Zeitplan zu erstellen, diesen zu optimieren und gegebenenfalls schnell neu zu planen. Die dritte Phase erzeugt eine digitale Darstellung des Zeitplans für jeden Arbeitnehmer, sodass dieser darauf Bezug nehmen kann. In allen drei Phasen kommen Lösungen von Dassault Systèmes zum Einsatz.

Die Lösung von Accenture und Dassault Systèmes ersetzt einen Prozess, der häufig noch auf Papier basiert. Zudem liefert sie damit eine neue digitale Verbindung zwischen dem Engineering-Team und der Produktion, die Echtzeit-Änderungen im Ablaufplan erlaubt. Sind Änderungen an einem Produkt oder am Montageplan beabsichtigt, so lässt sich mit der agilen Fertigungslösung ein Einblick gewinnen und eine Risikobewertung durchführen, noch bevor die Änderungen umgesetzt werden; damit lassen sich sowohl die Ausfallzeiten stark reduzieren als auch eine flexiblere Fertigung realisieren.

„Viele Unternehmen kämpfen damit, die Flexibilität in der Fertigung zu verbessern und unerwartete geschäftliche oder technische Veränderungen abzufedern, wenn beispielsweise Produktionsprobleme auftreten, Teile fehlen oder technische Änderungen gemacht werden“, sagt Eric Schaeffer, Senior Managing Director und Head of Industrial Practice bei Accenture. „Eine agile Fertigungslösung bietet die Möglichkeit, das Konfigurationsmanagement flexibel zu gestalten und damit in lokalen Produktionsstätten Produkte und Wartungsdienste auf Kundenwünsche hin anzupassen.“

„Das industrielle Internet der Dinge und andere digitale Konzepte erlauben es Herstellern, eine neue Ära der produktiven, nachhaltigen und rentablen Prozesse einzuläuten und ihren Kunden noch bessere Erlebnisse zu bieten“, sagt Laurent Blanchard, Executive Vice President, Global Field Operations (EMEAR), Worldwide Alliances and Services, Dassault Systèmes. „Vor diesem Hintergrund weiten wir unsere langjährige Zusammenarbeit mit Accenture aus, um die agile Fertigung im Zeitalter der Erlebnisse voranzutreiben. Unternehmen können von Dassault Systèmes‘ Know-how im virtuellen Fertigungsbetrieb und den Datenmanagement-Anwendungen sowie von Accentures Best Practices in den Bereichen Integrationsdienste, Business Process Reengineering, Änderungsmanagement und Einsatz profitieren.“

Das Proof-of-Concept für die agile Fertigung wird während der Hannover Messe vom 25.-29. April 2016 bei Dassault Systèmes (Halle 6, Stand K30) und Accenture (Halle 7, Stand E28) gezeigt.

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