Fertigung und Betrieb

Unterstützt einen fertigungsorientierten Ansatz (Design-for-Manufacturing), um Konstruktions- und Fertigungsprozesse parallel zu optimieren.

In einem Industriesektor, wo bei vielen Produkteinführungsprogrammen Kosten- und Zeitplanüberschreitungen drohen, ist eine erfolgreiche Fertigungsplanung der Schlüssel zu nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit. Zur Fertigungsplanung zählen zahllose Aspekte, die rigoros koordiniert und ausgeführt werden müssen, um ein Programm zeit- und budgetgerecht zu starten.  Den bereichsübergreifenden Aktivitäten aller Fertigungs- und Zulieferstandorte muss eine sorgfältige Planung vorausgehen, um eine hochgradig sichere, schnelle und optimale Sequenz zu erzielen.

Hersteller von Konsumgütern und ihre Supply Chains verlassen sich auf die voll integrierte PLM-Umgebung von Dassault Systèmes auf der Basis eines fertigungsorientierten Ansatzes (Design-for-Manufacturing), um Konstruktions- und Fertigungsprozesse parallel zu optimieren und die verfügbaren Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Die Dassault Systèmes-Lösung Fertigungs- und Betriebsmanagement von Konsumgütern bietet eine breite Palette von branchenweit einzigartigen Funktionen.

Unsere webbasierte Schnittstelle für die Erstellung, Einführung und Wartung von Fertigungsstücklisten (Manufacturing BOM bzw. MBOM) wird von Anwendern als intuitiv und benutzerfreundlich empfunden. Wir liefern ein zentrales System für die parallele Entwicklung, vom Entwurf bis zur Fertigung. Mit jeder Entwicklungsänderung leitet das System automatisch einen Auftrag zur Fertigungsänderung an jeden betroffenen Standort weiter und trägt so zur Reduzierung von Fertigungsfehlern bei. Wir bieten die nötige Funktionalität, um verschiedene Alternativen zum Fertigungsprozess zu analysieren und Umgehungslösungen umzusetzen. Dadurch können Konsumgüterhersteller und ihre Lieferanten nachträgliche Änderungen verfolgen, von den Konstruktionsänderungen betroffene Komponenten identifizieren und die Auswirkungen dieser Änderungen auf die Produktion untersuchen. In dieser integrierten PLM-Umgebung stehen den Beteiligten alle nötigen Informationen zur Verfügung, um den mit den Änderungen verbundenen Kosten- und Zeitaufwand abzuschätzen.  

 

Im Frühstadium und im gesamten Verlauf des Konstruktionszyklusses lässt sich die digitale Fertigung einschließlich Planung, Sequenzierung, Simulation der Programme und Qualitätssicherung sowie Produktionssimulation definieren, um Fertigungsverzögerungen zu vermeiden. Probleme treten meist in dem Moment auf, wo die Systeme und Anlagen installiert werden sollen. Durch die virtuelle Simulation der Ressourcen (Roboter, Menschen) und Fertigungsprozesse können Fertigungsunternehmen eine Vielzahl von Produktionssystemen und Prozessauslegungen bewerten, noch bevor sie in einen einzigen Prototyp investieren, und erzielen gesteigerte Flexibilität und Einsparungen nach dem Prinzip Design Anywhere/Build Anywhere (DABA). So kann die Fertigung problemlos unter verschiedenen Werken aufgeteilt werden, um die Kapazitäten zu optimieren.

Nach Abschluss der Fertigungsplanung werden benutzerfreundliche, detaillierte Arbeitsanweisungen mit 3D-Replay der Sequenz an die Bediener weitergeleitet. Damit werden Fehler und Mitarbeiterschulung auf ein Mindestmaß reduziert.

Stärken und Vorteile:

  • Werksspezifisches Management von Fertigungsstücklisten (MBOM)
  • Prozess- und Ressourcenplanung
  • Montage- und Arbeitsanweisungen
  • Workcell-Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit
  • Werkzeugbau
  • Bearbeitung / Fräsen
  • Verschachtelung / Streifenlayout
  • Strömungssimulation und -optimierung
  • Zeit- und Aktionsmanagement

CATIA und ENOVIA versetzen unsere Teams in 11 Ländern in die Lage, gleichzeitig in allen Phasen der Produktentwicklung zusammenzuarbeiten, vom Entwurf bis hin zum Kundendienst.

Hans Wickström Europäischer IT-Direktor, Peltor