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Pilotprojekt

Georges Mougin und sein Team wählten die Kanarischen Inseln als Reiseziel des Eisbergs. Diese Region leidet unter akutem Wassermangel und greift bei der Trinkwasserversorgung bereits auf Entsalzung zurück. Das macht sie zu einem passenden Ort, um die Alternative „Eisberg“ zu untersuchen.

Die Insel Neufundland bietet sich als Ausgangspunkt förmlich an, da die dortigen Meeresströmungen das Abschleppen eines Eisbergs begünstigen. Außerdem besitzt der Raum Neufundland bereits das für ein solches Projekt notwendige Umfeld sowie die Infrastruktur: Dazu zählen nicht nur die Eisberge selbst, sondern auch ein Eisberg-Überwachungssystem sowie vorhandenes Expertenwissen über ihre natürliche Drift seitens der Ice Patrol. Außerdem stehen hier Schlepper zur Verfügung.

Hier also die Eckdaten des Pilotprojekts: Ein rund 7 Millionen Tonnen schwerer Tafeleisberg, ein Schlepper mit einer Zugkraft von 130 Tonnen und eine festgelegte Route zwischen Neufundland und den Kanarischen Inseln.

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Weitere Informationen

Schutzhülle zur Verlangsamung der Schmelzrate

Georges Mougin hatte eine nie dagewesene Idee: eine Schützhülle aus riesigen Streifen von Geotextil-Vlies.

Die Form des Eisbergs

Georges Mougin beschloss, seine Ideen an einem rund 10 Millionen Tonnen schweren Tafeleisberg zu testen.

Strömungen nutzen

Die Kraft der Strömungen und die Prinzipien des kontrollierten Treibens unterstützen das Manövrieren des Eisbergs.