Interview mit Michel Desjoyeaux

- Michel Desjoyeaux
© Studio Zedda / FONCIA
Michel Desjoyeaux ist ein begeisterter Anhänger des Rennsports und geht an seine Sportart mit beispielhafter Professionalität heran. Er hat Innovationsfähigkeit bewiesen und arbeitet an den kleinsten Details. Er bereitet sich minutiös auf jedes Rennen vor, auf Land wie zur See, und widmet der Konstruktion und Feinabstimmung seiner Boote dieselbe Aufmerksamkeit wie den Manövern und Wetterstrategien.
Michel ist seit jeher ein leidenschaftlicher Anhänger moderner Technologie und Innovation. Alle von ihm entwickelten Boote tragen seine Handschrift, und viele seiner Entwicklungen fanden in der Welt der Skipper breite Anwendung.
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Dassault Systèmes?
Michel Desjoyeaux: Wenn man vor der Konkurrenz die Ziellinie überqueren will, besteht die Hauptaufgabe darin, in jeder Phase des Prozesses über die besten Werkzeuge zu verfügen. Und das beginnt schon mit dem Entwurf.
Was bringt Ihnen diese Art von Partnerschaft?
Michel Desjoyeaux: Die 3D-Software ist ein sehr effizientes Werkzeug. Das Team von Dassault Systèmes hat uns mit seinem Training sehr geholfen. Das bedeutet, wir waren binnen kürzester Zeit in der Lage, effizient damit zu arbeiten. Heute haben wir ein Produkt, das alles übertrifft, was wir uns noch vor wenigen Monaten vorstellen konnten, bevor wir begonnen haben, mit den Lösungen von Dassault Systèmes zu experimentieren.
Wie hat die 3D-Software dazu beigetragen, Ihr Verständnis des Bootes zu verbessern?

- Der Kiel unter 3DVIA Composer
Michel Desjoyeaux: In der Konstruktionsphase hat die 3D-Software dazu beigetragen, viele Ideen zu konkretisieren: von Detailfragen wie der Platzierung der Computerstation bis hin zu ganz wesentlichen Dingen. So haben wir beispielsweise herausgefunden, dass wir die Kielblockramme vor der Montage des Kiels auf dem Boot in den Kiel einführen mussten, sonst hätten wir sie nicht mehr hineingebracht. Das ist eine grundlegende Erkenntnis, die uns mit Sicherheit viel Zeit erspart hat.
Wie haben Sie CATIA bei der Konstruktion des Bootes eingesetzt?

- Michel Desjoyeaux beim Einsatz von CATIA
Michel Desjoyeaux: Bei einem Boot wie diesem Foncia 60-Fuß-Monohull gibt es eine Vielzahl von Entwicklungsphasen zwischen den ersten Entwürfen und der endgültigen Version. Manche Dinge werden weitergeführt, andere gelangen ins Hintertreffen, und bestimmte Dinge verändern sich ständig. Es wäre interessant, alle diese Veränderungen zu sehen, die zum Endprodukt beigetragen haben. Mit der Software CATIA ist es kein Problem, einen Parameter zu verändern, weil man nicht alles nochmal neu entwerfen muss. Wenn man ein Element korrigiert, wird unter CATIA das gesamte Modell aktualisiert, sodass man sofort den Einfluss der Änderung auf das gesamte Boot erkennt.
Haben Sie auch 3DVIA Composer verwendet?

- 3DVIA Composer beim 60-Fuß-Monohull
Michel Desjoyeaux: Mit dem 3DVIA Composer können wir Explosionsansichten und Animationen erzeugen, die für die Wartung und für Diskussionen auf Distanz nützlich sind, sollten technische Probleme auftreten. An beiden Enden einer Telefonleitung dieselben Elemente und Werkzeuge zu sehen und jeden Teil zur Gänze definieren zu können, ist ein großer Vorteil. Davon werden wir mit Sicherheit profitieren.
- loading ...
- Deutsch
- Region auswählen
- Kontakt
- 3DStore




