Formula SAE: Universitäten punkten bei Zusammenarbeit mit Lösungen von Dassault Systèmes
24/02/2011DELMIA und CATIA für die Herstellung des Siegerfahrzeugs genutzt
AUBURN HILLS, Michigan – 24. Februar 2011 – Dassault Systèmes (DS), ein Weltmarktführer für 3D- und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM), gab bekannt, dass die Dassault Systèmes-Lösungen für die gemeinsame Entwicklung einen Beitrag für den bislang größten Erfolg des Teams Global Formula Racing in der Formula SAE leisteten. Das Team, das aus Studenten der Oregon State University und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg besteht, erreichte bei den Wettbewerben 25 Mal den ersten Platz und errang in sechs Wettbewerben drei Mal die Gesamtwertung für sich.
So halfen DELMIA-Lösungen für die virtuelle Produktion, um in Ergonomie-Simulationen das richtige Layout des Cockpits und die Erreichbarkeit der Bedienelemente zu prüfen. Die Studententeams beider Universitäten entwarfen alle Komponenten in CATIA. Dabei griffen die Beteiligten beider Teams auf ein großes CAD-Modell zu, das aus einer Datenbank gespeist wird.
„Viele Universitäten nutzten die verteilte Entwicklung, aber nichts reichte bisher an die Komplexität eines Fahrzeugs für die Formula SAE/Formula Student (FSAE/FS) heran“, erklärt Robert Paasch, OSU Boeing Professor für Mechanical Engineering Design. „Wir führen einen Großteil unserer Leistungen auf DELMIA und CATIA zurück und rechnen damit, in der Saison 2010/11 ein noch erfolgreicheres Auto bauen zu können.“
Die Studenten nutzten DELMIA für die Aufbausimulationen, um sicherzustellen, dass der finale Entwurf ihrer Karosserie die Fähigkeit, das Fahrzeug zu bedienen, nicht beeinträchtigt wird. Beide Universitäten befassten sich mit Entwicklung, Herstellung und Tests; das finale Design diente schließlich als Grundlage, zwei identische Autos herzustellen – eines auf dem Campus der OSU und eines in Friedrichshafen in Deutschland.
Eine außerordentlich wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Monocoque-Chassis aus Karbonfasern spielte die Anwendung der Finiten Elemente Analyse innerhalb der CATIA Composites Workbench. Das Studententeam war in der Lage, strukturelle Eigenschaften vorherzusagen und konnte so Steifigkeit, Stabilität und Aerodynamik der Fahrzeugkarosserie optimieren. Durch unterschiedliche Stärken des Kernwerkstoffs wurden komplexe Oberflächen und Laminierungen erzeugt, die sowohl unterschiedliche Richtungen der Schichten erzeugten und auch unterschiedliche Kernwerkstoffe an unterschiedlichen strukturellen Punkten der Karosserie einsetzten.
Die beiden Universitäten arbeiten seit 2007 zusammen, wobei in der Saison 2009/10 erstmalig ein internationales Studententeam physische und intellektuelle Ressourcen für die Entwicklung eines gemeinsamen FSAE/FS-Fahrzeugs einsetzte. Das Team, zu dem 25 Studierende aus Oregon und 40 Studierende der Dualen Hochschule gehörten, wurde in Entwicklungsgruppen aufgeteilt, die jeweils für einen bestimmten Bereich des Wagens, wie beispielsweise die Aufhängung oder das Chassis, verantwortlich waren. In allen Entwicklungsgruppen arbeiteten die Studenten beider Universitäten zusammen. CATIA fungierte hierbei als gemeinsame Sprache.
„Dies ist das größte, komplexeste Projekt auf Universitätsebene weltweit“, sagt Roy Smolky, bei Dassault Systèmes zuständig Academic Sales Operation. „Es ist spannend, ein Teil davon zu sein und zu sehen, wie die Anwendung unserer Lösungen diesem Team einen Wettbewerbsvorteil verschafft.“
Bei diesem Projekt wurde viel per E-Mail, Live-Chat, Skype und Google-Docs kommuniziert. „Wir hoffen, dass wir bis zur Saison 2011/12 mit der DS V6-Plattform arbeiten, so dass wir in Echtzeit über das Internet auf alle Daten zugreifen können. Dies wird unsere gemeinsame Arbeit einen weiteren, großen Schritt weiter bringen“, sagt Professor Paasch.
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Über die Formel SAE
Die Formula SAE® ist ein Entwicklungswettbewerb für Studenten, der von der SAE International (früher die Society of Automotive Engineers) organisiert wird. Sie basiert auf dem Konzept, dass ein Herstellerunternehmen ein Entwicklungsteam beauftragt, um einen kleinen Rennwagen im Formel-Style zu entwickeln. Der Prototyp wird anhand seines Potenzials zur Fertigung bewertet. Marketing-Zielgruppe für den Rennwagen sind nicht-professionelle Wochenend-Autocrossfahrer. Jedes Studententeam entwirft, baut und testet einen Prototypen anhand eines Regelwerks, dessen Zweck darin besteht, sowohl den Event-Betrieb vor Ort sicherzustellen als auch eine intelligente Problemlösung zu fördern. Die Formula SAE holt Studierende aus den Seminarräumen und ermöglicht ihnen, die Theorie aus den Lehrbüchern in die Praxis umzusetzen.
students.sae.org/competitions/formulaseries/
Über die Oregon State University
Die OSU ist eine der beiden einzigen US-amerikanischen Universitäten, die sich als Institution mit Mitteln aus der Landwirtschaft, Seefahrt, Luft- und Raumfahrt und der Solarindustrie finanziert. Sie ist auch die einzige Universität in Oregon, die zur Spitze der Forschungsinstitutionen für die Carnegie Foundation zählt und mehr als 60 Prozent der gesamten bundesstaatlichen und privaten Forschungsmittel im Oregon University System erhält. Ihre fast 24.000 Studierenden kommen aus allen 50 amerikanischen Bundesstaaten und aus über 90 Ländern. Die Programme der OSU betreffen fast jede Gemeinde in Oregon und ihre Fakultäten lehren und forschen zu Themen von nationaler und internationaler Bedeutung. Mehr Informationen erhalten Sie unter oregonstate.edu.
Über das OSU College of Engineering
Das OSU College of Engineering zählt mit fast 4.000 Studenten und Doktoranden und jährlichen Forschungsverträgen und -förderungen, die sich im vergangenen Finanzjahr auf fast 37 Millionen US-Dollar beliefen, zu den landesweit größten und produktivsten Engineering-Studiengängen. Das College legt einen besonderen Schwerpunkt auf gemeinsame Forschung, die globale Probleme löst, baut neue Unternehmen auf und schafft Möglichkeiten für Studenten durch praxisnahes Lernen. Mehr Informationen erhalten Sie unter engr.oregonstate.edu.
Über die Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg
Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg hat über 25.000 Studierende und ist die erste Universität in Deutschland, die Arbeitserfahrung in die akademischen Studien integriert. Das Hauptmerkmal der dualen, praxisorientierten Studiengänge sind 3-monatige Phasen, in denen die Studenten abwechselnd Unterricht an der Universität haben und praktisch von einem Unternehmen oder einer sozialen Institution ausgebildet werden. Während dieser Phase haben die Studenten einen Arbeitsvertrag, d. h. sie erhalten ein monatliches Gehalt und sind wie Angestellte versichert. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg (DHBW-RV) hat rund 2.700 Studierende und bietet ein breites Spektrum an Bachelor-Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft und Technik. Alle Abschluss-Studiengänge entsprechen 210 ECTS Credits und zählen als Intensivprogramme. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.dhbw-ravensburg.de.
Über Dassault Systèmes
Als Weltmarktführer von 3D- und Product-Lifecycle-Management-Lösungen (PLM) betreut die Dassault Systèmes Gruppe mehr als 115.000 Kunden in 80 Ländern. Seit 1981 agiert Dassault Systèmes als Vorreiter im 3D-Softwaremarkt und entwickelt PLM-Anwendungen und -Services, die standortübergreifend Produktentwicklungsprozesse unterstützen. PLM-Lösungen von Dassault Systèmes bieten die dreidimensionale Betrachtung des gesamten Produktlebenszyklus, der vom ersten Konzept bis hin zum fertigen Produkt reicht. Das Portfolio von Dassault Systèmes besteht aus CATIA zum Design virtueller Produkte – SolidWorks für Mechanical 3D-Design – DELMIA für die virtuelle Produktion – SIMULIA für virtuelle Tests und ENOVIA als globale, vernetzte Lifecycle- Management-Lösung und 3DVIA für lebensechte 3D Online-Erfahrungen. Dassault Systèmes ist an der Euronext Paris (#13065, DSY.PA) notiert; die ADRs (American Depositary Receipts) von Dassault Systèmes sind im US-Freiverkehr handelbar (DASTY). Weitere Informationen erhalten Sie unter www.3ds.com.
CATIA, DELMIA, ENOVIA, SIMULIA, SolidWorks und 3DVIA sind eingetragene Marken von Dassault Systèmes oder den Niederlassungen in den USA und/oder anderen Ländern.
Weitere Informationen für Journalisten:
Dassault Systemes Deutschland GmbH
Michael Brückmann
Meitnerstr. 8
70563 Stuttgart
Tel.: +49-711-27300-304
Fax: +49-711-27300-599
E-Mail: michael.brueckmann@3ds.com
Web: www.3ds.com/de
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Über Formula SAE
Formula SAE® is a student design competition organized by SAE International (formerly Society of Automotive Engineers based upon the concept that a manufacturing company has contracted a design team to develop a small Formula-style race car. The prototype race car is to be evaluated for its potential as a production item. The target marketing group for the race car is the non-professional weekend autocross racer. Each student team designs, builds and tests a prototype based on a series of rules whose purpose is both to ensure onsite event operations and promote clever problem solving. Formula SAE takes students out of the classroom and allows them to apply textbook theories to real work experiences. http://students.sae.org/competitions/formulaseries/
Über Oregon State University
OSU is one of only two U.S. universities designated a land-, sea-, space- and sun-grant institution. OSU is also Oregon’s only university designated in the Carnegie Foundation’s top tier for research institutions, garnering more than 60 percent of the total federal and private research funding in the Oregon University System. Its nearly 24,000 students come from all 50 states and more than 90 countries. OSU programs touch every county within Oregon, and its faculty teach and conduct research on issues of national and global importance. Learn more at http://oregonstate.edu/.
Über OSU College of Engineering
The OSU College of Engineering is among the nation¹s largest and most productive engineering programs, with nearly 4,000 graduate and undergraduate students and annual research contracts and grants totaling almost $37 million in the most recent fiscal year. The college emphasizes highly collaborative research that solves global problems, spins out new companies and produces opportunity for students through hands-on learning. Learn more at http://engr.oregonstate.edu/.
Über Duale Hochschule Baden Württenberg-Ravensburg
The Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (Duale Hochschule Baden-Württemberg) has more than 25,000 students and is the first university in Germany to integrate academic studies and work experience. The key feature of dual, practice-oriented degree programs is alternating three-month phases, with students learning theory at the university and receiving practical training from an enterprise or social institution. The students have an employment contract, and throughout the entire period, they receive a monthly salary and have the insurance status of employees. The Baden-Wuerttemberg Cooperative State University - Ravensburg (DHBW-RV) has about 2,700 students and offers a broad spectrum of bachelor degree programs in the fields of business and engineering. All the degree programs are worth 210 ECTS credits and count as intensive programs. Learn more at www.dhbw-ravensburg.de
Über Dassault Systèmes
As a world leader in 3D and Product Lifecycle Management (PLM) solutions, Dassault Systèmes brings value to more than 115,000 customers in 80 countries. A pioneer in the 3D software market since 1981, Dassault Systèmes applications provide a 3D vision of the entire lifecycle of products from conception to maintenance to recycling. The Dassault Systèmes portfolio consists of CATIA for designing the virtual product - SolidWorks for 3D mechanical design - DELMIA for virtual production - SIMULIA for virtual testing - ENOVIA for global collaborative lifecycle management, and 3DVIA for online 3D lifelike experiences. For more information, visit http://www.3ds.com.
CATIA, DELMIA, ENOVIA, SIMULIA, SolidWorks and 3D VIA are registered trademarks of Dassault Systèmes or its subsidiaries in the US and/or other countries.
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