Systementwicklung

Produkte aus dem Anlagenbau werden ständig komplexer. Sie umfassen multiple Ingenieursdisziplinen und nutzen zunehmend integrierte Systeme, um herkömmliche mechanische Funktionen zu ersetzen bzw. zu optimieren. Noch vor der Produkteinführung sicherzustellen, dass die Produktperformance Kundenanforderungen und rechtliche Auflagen erfüllt, ist eine große Herausforderung. Um die Produktentwicklung zu beschleunigen, müssen Unternehmen das komplette virtuelle Produkt integrieren, darstellen und simulieren, einschließlich der mechanischen Systeme, Flüssigkeits- und elektrischen Anlagen und integrierten Steuersysteme.

Die Dassault Systèmes-Lösung für die Systementwicklung erlaubt die Integration verschiedener Ingenieursbereiche innerhalb einer zentralen Entwicklungsumgebung und bietet eine ganzheitliche Sicht von einem gesamten Produkt und seinem spezifischen Verhalten. Die Open Source-Modelliersprache Modelica kann dafür eingesetzt werden, um das Verhalten spartenübergreifender Systeme oder Subsysteme zu modellieren und zu simulieren.
Die Verfügbarkeit einsatzfertiger Modellbibliotheken, z.B. Mechanik, Fluidtechnik, Hydraulik, Pneumatik, Elektrik usw., und die komponentenbasierte Modellstruktur (einschließlich 3D und Verhalten) führen zu einer wesentlichen Beschleunigung der Entwicklung, sorgen für optimierte Qualität und ein besseres Verständnis des Systemverhaltens. Ebenso lässt sich das statische Logikverhalten modellieren und simulieren. Das Modell erlaubt die Generierung des gesamten Quellcodes. Die virtuelle Ausführungsplattform von V6 bietet Ingenieuren die Möglichkeit, Systemmodelle auszuführen und zu analysieren, und kombiniert dynamisches und statisches Logikverhalten. Durch die Möglichkeit, die Systemparameter zu "tunen", und die Durchführung von 3D-Bewegungsstudien von Komponenten und Systemen in einem Frühstadium des Konstruktionsprozesses wird der Bedarf für physische Prototypen reduziert.

Der einzigartige RFLP-Ansatz (Requirements, Functional, Logical, Physical) von Dassault Systèmes ermöglicht eine komplette Rückverfolgbarkeit während der Produktentwicklung, von den Anforderungen über die funktionale Konstruktion (Zielservices) und die logische Auslegung (Technologie) bis hin zur physischen Konstruktion (Implementierung). Bei der logischen Auslegung der Technologielösungen können Systemarchitekten mit den Beteiligten diverser Disziplinen zusammenarbeiten, um das Verhalten des komplexen Systems als Ganzes zu modellieren und exakt zu simulieren.

Die Lösung für die Systementwicklung umfasst:

  • Anforderungsengineering
  • Funktionale und architektonische Systemauslegung
  • Lösungen und Bibliotheken für die Systemmodellierung
  • Integrierte Systeme und Software
  • Funktionale Systemsicherheit und Ausfallanalyse