Qualitätsmanagement

Mit der wachsenden Bedeutung von Umwelt- und Gesundheitsanliegen in unserer Gesellschaft setzen die Regierungen Fertigungsunternehmen zunehmend unter Druck, die Praxis des „Ökodesigns“ einzuführen. Ökodesign ist ein Ansatz, der Umweltfaktoren in der Produktentwicklung, Wartung und Entsorgung berücksichtigt. Trotz der zahlreichen Ausnahmen, die es in den letzten Jahren in Europa, Kalifornien, China und Korea bei der Begrenzung bestimmter Schadstoffe in Produktfamilien und Marktsegmenten gegeben hat, steht die Materialcompliance aufgrund der neuen REACH-Verordnung (Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) in Europa für alle Anbieter an vorderster Stelle.
 
Maschinen- und Anlagenbauer mit globaler Auslegung müssen die Erfüllung gesetzlicher Auflagen als eine überaus wichtige Priorität erachten. Denn eine mangelnde Erfüllung dieser Vorschriften kann zu einer verzögerten Produkteinführung, Rückrufaktionen, Strafen, Unzufriedenheit bei Kunden und einem Imageverlust führen. Eine hohe Reaktivität gegenüber Umweltauflagen, bei denen die Berichterstellung und Analyse der Auflagenerfüllung zu einem späten Zeitpunkt im Produktentwicklungszyklus erfolgt, garantiert noch keinen Zugang zur Auflagenerfüllung im Frühstadium des Produktlebenszyklusses. In vielen Fällen ergibt sich daraus der Bedarf für kostspielige Konstruktionsänderungen im Endstadium der Entwicklung.

Mit der Lösung von Dassault Systèmes für das Qualitätsmanagement sind Maschinen- und Anlagenbauer in der Lage, vorschriftenorientierte Entwicklungsfunktionen („Design for Compliance“) als integralen Bestandteil ihres Produktentwicklungsprozesses  zu implementieren. Mit Hilfe unserer Lösung kann Ihr Produktentwicklungsteam Informationen über die Werkstoffzusammensetzung aus jeder Konstruktionsansicht bereits im Frühstadium des Produktentwicklungs-Lebenszyklusses abrufen. Daraus können Berichte erstellt werden, um die Auflagenerfüllung gleichwertiger Rohstoffe zu vergleichen, den Recyclinganteil aufzulisten oder die besten bzw. schlechtesten Fertigungsstandorte zu bewerten. Diese Informationen lassen sich mit verschiedensten Vorschriften aus allen Teilen der Welt überschneiden – somit können die Konstrukteure Änderungen schon um einiges früher vornehmen und dabei weitgehend Kosten sparen.   
 
Ihre Komponentenzulieferer können in den Bewertungsprozess der Material-Compliance eingebunden werden, um sicherzustellen, dass die Komponentenbibliothek die neuesten Materialzusammensetzungen und REACH-Zertifikate enthält. Dadurch werden den Konstrukteuren kritische Informationen für die Entscheidungsfindung auf der Basis von Kunden- und Marktanforderungen zur Verfügung gestellt. Die Lösung von Dassault Systèmes bietet Ihnen die Möglichkeit, innovative Produkte bereitzustellen, die Umweltauflagen und Marktanforderungen erfüllen. Außerdem hilft sie Ihnen dabei, virtuelle und physikalische Prüfergebnisse zu verwalten und Qualitätsverbesserungen Ihrer Produkte zu verfolgen.

Die Lösung für das Qualitätsmanagement umfasst:

  • Regulatory-Compliance-Management
  • Compliance-Management im Sicherheitsbereich
  • Material-Compliance-Management
  • Non-Conformance-Management
  • Verwaltung physikalischer Prüfungen

Zulieferer, Kundendienst, Qualitätssicherung, Produktion, Einkauf - sie alle verwenden ENOVIA. Für alle im Unternehmen ist ENOVIA zur zuverlässigen Datenquelle geworden.

Dan Turkoski PLM-Implementierungsleiter, Pentair