Fahrwerkentwicklung und -herstellung

Nichts hat eine größere Auswirkung auf das Fahrverhalten als die Auslegung des Fahrgestells. Die Entwicklung moderner Fahrwerke und Federungen erfordert Analysen und Einschränkungen in einer Vielzahl von Bereichen. Verpackung, Gewicht und die Wiederverwendung von Bauteilen sind nur einige der Konstruktionsanforderungen, mit denen die Entwickler moderner Fahrgestelle und Federungen konfrontiert sind. Die Konstruktionsvalidierung im Frühstadium der Fahrwerkentwicklung ist von kritischer Bedeutung, um Kosten zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Bei der Fahrwerkanalyse ist ein bereichsübergreifender Entwicklungsansatz notwendig, der die Vibration von Komponenten, die Ermüdungsanalyse, die Bewertung von Spitzenbelastungen und die Kinematik umfasst.
 
Wir stellen Produkt- und Prozessentwicklern von Fahrwerken eine zuverlässige, integrierte Werkzeugpalette für die Konstruktion, Analyse und Fertigung zur Verfügung, um den Erfolg in diesem Bereich sicherzustellen. Mit der Lösung von Dassault Systèmes für die Entwicklung und Herstellung des Fahrwerks sind Ingenieure in der Lage, einen Großteil des Konstruktionswissens von einem erfolgreichen Projekt zum nächsten zu erfassen und wiederzuverwenden und so das Know-how des Herstellers voll auszuschöpfen. Mit Hilfe von Konstruktionsvorlagen, Knowledgeware, relationaler Konstruktion und Morphing-Techniken sparen die Entwickler bei der Erstellung neuer Entwürfe wertvolle Zeit. So sind die Entwicklungsingenieure von Fahrgestellen in der Lage, mehr Konstruktionsalternativen bereits im Entwurfsstadium zu prüfen. Und das wirkt innovationsfördernd.

Die Lösung umfasst eine breite Palette von Anwendungen für alle Aspekte der Fahrwerkanalyse. Die Untersuchungen reichen von der Steifigkeit und Stärke des Fahrgestells bis hin zur Untersuchung komplexer Antriebsbaugruppen mit hochkomplizierter Mechanik. Kontakteigenschaften, Materialmodelle, Reibungsverhalten und Belastungsfunktionen an der Spitze des technologischen Fortschritts bieten dem Anwender einzigartige Kapazitäten bei der Simulation der Belastung des Bremssystems im Hinblick auf die Haltbarkeit, Erhitzung, Temperaturverteilung und Geräuschentwicklung.   
 
Um ihre kommerzielle Flexibilität zu steigern, ist es für Fahrwerkentwickler besonders wichtig, grundlegende Änderungen auch noch zu einem späten Zeitpunkt des Entwicklungsprozesses vornehmen zu können, ohne die Herstellbarkeit oder Planung zu beeinträchtigen. Mit der Lösung für die Fahrwerkentwicklung und -herstellung sind die Entwicklungsingenieure in der Lage, Auszugsschrägen und Verrundungen bei Guss- oder Schmiedebauteilen problemlos zu konzipieren. So erfolgt die Werkzeugkonstruktion bei komplexen Teilen wie Wassermänteln parallel zur Teileentwicklung. Auch der Werkzeugweg kann automatisch generiert werden. Dabei leistet der Funktionskatalog wertvolle Hilfe. Mit relationaler Konstruktion lassen sich die Verhaltensanalyse und Werkzeugkonstruktion bei Änderungen an den Teileentwürfen problemlos neu erstellen. Die vollständige Abdeckung des gesamten Spektrums der Chassisentwicklung – vom Entwurf über die Entwicklungsanalyse bis hin zum Werkzeugbau, führt zu einer drastischen Reduzierung von Fehlern und steigert die Produktivität des Gesamtprozesses.

Die Lösung Fahrwerkentwicklung und -herstellung umfasst:

    Ergänzende Marken: CATIA, SIMULIA, DELMIA, ENOVIA

    Wir haben uns für CATIA entschieden, weil es der Standard im Automobilbau ist. Eine wachsende Zahl unserer Zulieferer und Subunternehmen zieht die Einführung ebenfalls in Erwägung oder hat das System bereits installiert. Es ist das umfassendste fertigungsorientierte Konstruktionssystem des Marktes.

    Rich Craner Leitender CAD-Entwickler und Konstrukteur, Fahrgestell, Modec