Entwicklungskoordination

Kraftwerkengineering ist eine hochgradig vernetzte, bereichsübergreifende Aktivität. Mit zunehmendem Druck, immer komplexere Prozessanforderungen zu erfüllen, verlassen sich Eigentümer und Betreiber von Kraftwerksanlagen, EPC-Anbieter, Lieferanten und Regulierungsbehörden zunehmend auf PLM, um die damit verbundenen Konstruktions- und Koordinationsaufgaben zu bewältigen. Diese Aufgaben beginnen mit der frühzeitigen Projektspezifikation und umfassen die ursprüngliche Konstruktionsplanung.

PLM von Dassault Systèmes bietet eine zentrale Datenbank für sämtliche Projektdaten, von der Produktspezifikation bis hin zu den baulichen Auflagen. Entwürfe verschiedenster Disziplinen – mechanische Ausrüstung, Flüssigkeitssysteme, elektrische Anlagen sowie Beton- und Stahlstrukturen usw. – werden im Rahmen einer einheitlichen Produktdefinition erfasst. So wird eine umfassende Entwurfsvalidierung in einem Arbeitsgang ermöglicht. Unsere Lösung umfasst Funktionen, die speziell im Hinblick auf den Bedarf der Energiesparte entwickelt wurden. Beispielsweise identifiziert eine Funktion automatisch Kollisionen in der Anlagenauslegung, die sich bei der Verlegung von Leitungen, HVAC-Systemen (Heating, Ventilation, Airconditioning und Cooling) oder elektrischen Kabeln als Durchdringungen auflösen lassen. Diese fortschrittliche Art der Konflikterkennung bietet eine flexible Möglichkeit der Automatisierung bereichsübergreifender Entwicklung und eliminiert Fehler.

Zeitgleich mit der Beteiligung von Teams verschiedener Unternehmen wurden unsere Lösungen mit einer Unterstützung multipler CAD-Systeme ausgestattet, damit alle Beteiligten in unterschiedlichen CAD-Systemen uneingeschränkt Daten prüfen und austauschen sowie Änderungen und Konfigurationen verfolgen können. Diese Funktionen stehen für eine breite Palette mechanischer CAD-Systeme wie PTC, UGS und Autodesk, aber auch für Lösungen von Intergraph, AVEVA und Bentley für die Anlagenplanung zur Verfügung.

 

Mit unserem fortschrittlichen Konfigurationsmanagement können Kunden verschiedene Entwurfsvarianten für ein einziges Kraftwerk verwalten oder Entwürfe bei anderen Projekten wiederverwenden. In Verbindung mit Workflow und gemeinsamen Katalogen können Änderungen schnell an alle Betroffenen kommuniziert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen PDM-Systemen können Produktstrukturen, digitale Modelle und Stücklisten dem Bauplaner oder Kunden noch vor der Fertigstellung des Entwurfs zur Verfügung gestellt werden, um einen frühzeitigen Einblick in die laufende Projektentwicklung zu erhalten.

Die Lösung Koordination im Kraftwerkengineering umfasst:

  • Unterstützung dezentraler Standorte und der Zusammenarbeit mit Zulieferern
  • Gemeinsame Prüfung realistischer Erfahrungen (Digital Mockup Review)
  • Parallele Entwicklung mit spartenübergreifenden Konstruktionsstücklisten
  • Entwurfsänderungs- und Konfigurationsmanagement
  • Verwaltung multipler CAD-Formate

Ergänzende Produkte: EENOVIA VPM Central, ENOVIA VPM System Logical Functional Definition, ENOVIA VPM Change Tracking, ENOVIA VPM Interference Check, ENOVIA VPM Intereference Management, ENOVIA Live Collaboration

ENOVIA Engineering Central steht im Zentrum unseres unternehmensweiten Konfigurationsmanagement-Systems.

Bernie Merritt NIF Configuration Management and Integrations Manager, Lawrence Livermore National Laboratory