Compliance- und QHSE-Management

Qualitäts-, Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltstandards (Quality, Health, Safety and Environmental, QHSE) stehen seit langem im Mittelpunkt des politischen Handelns. Deshalb setzen Regierungen Vorschriften und Kontrollmechanismen ein, um große Störfälle mit Todesopfern bzw. Sachschäden zu vermeiden. Das gilt in besonderem Maße für Anlagen, an denen Gefahrstoffe gehandhabt werden - in der Chemieindustrie, Erdöl und Erdgas verarbeitenden Industrie sowie in der Kernenergie. Alle Beteiligten sind daran interessiert, Störfälle mit katastrophalen Auswirkungen bei Gefahrstoffen zu vermeiden, wie dies bei den Giftgasaustritten von Seveso 1976 oder Bhopal 1984 der Fall war, aber auch unkontrollierbare Brände und Explosionen wie die Störfälle Piper Alpha 1988 oder Deepwater Horizon 2010. Dies führte zu einem Entwicklungssprung bei QHSE-Standards und kontinuierlichen Verbesserungen bei Unternehmenspraktiken in allen Phasen des Lebenszyklusses einer Anlage – von der Versorgung über den Betrieb bis hin zur Wartung.

 Die Dassault Systèmes-Lösung Compliance- und QHSE-Management bietet Anbietern der Energie- und Prozessindustrie die Möglichkeit, Sicherheitsnachweise zu entwickeln und zu verwalten, um die Entwicklung, Beschaffung, Bewirtschaftung, Instandhaltung und Dekommissionierung einer Anlage mit Risikobewertung nach dem ALARP-Prinzip (As Low As Reasonably Practible) nachzuweisen. Mit den Lösungen von Dassault Systèmes kann Ihr QHSE-Team optimierte Daten aus der Risikoanalyse, der Definition sicherheitskritischer Schwellen und der Quantitativen Risikoanalyse (QRA) in einer vernetzten Online-Umgebung verwalten. Sicherheitskritische Ausrüstungen lassen sich mit den entsprechend definierten Leistungsstandards verknüpfen, basierend auf Branchenanforderungen, Vorschriften und Bes Practices. Allen Beteiligten stehen präzise, aktualisierte Berichte und Plattformen zur Verfügung.

Außerdem stellt PLM von Dassault Systèmes Tools für die Simulation und Analyse der logischen Prozesse einer Anlage bereit:

  • Physische 3D-Definition des Anlagenlayouts
  • Bau- und Wartungsprozesse – einschließlich Ausrüstung, Bediener und Anlagen wie Kräne
    Interaktive multiphysikalische Modelle
  • Systementwicklung für Systeme, Subsysteme und Baugruppen einschließlich Logik und Schnittstellen
  • Funktionale und dysfunktionale Analyse
  • Umweltauswirkungen des Systemverhaltens
  • Einfluss des Menschen auf die 3D-Umgebung der Anlage
  • Lebenszyklus-Anforderungsmanagement
  • Kritische bzw. komplexe Aufgaben in einem Projektterminplan

Mit Hilfe von ENOVIA haben wir ein strenges Audit unserer Geschäftspartner, Kunden von Kraftwerksanlagen und der US-Nuclear Regulatory Commission auf Anhieb bestanden.

David Gil Organisations- und Prozess-Manager, ENSA