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Tesla Motors: Mit Version 6 zum Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie

11. Oktober 2011 von Greg Rice

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Tesla Motors: Mit Version 6 zum Paradigmenwechsel in der Automobilindustrie

Als Startup-Unternehmen der Automobilindustrie stand Tesla Motors vor der Aufgabe, ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug von Grund auf neu und effizient zu konstruieren. Ziel war es, ein Elektroauto mit hoher Marktakzeptanz zu entwickeln. Dem „Collaborative Design“ fiel dabei eine Schlüsselrolle zu.

Tesla Motors mit Sitz im kalifornischen Palo Alto wurde 2003 von Ingenieuren aus dem Silicon Valley gegründet, die unter Beweis stellen wollten, dass Elektroautos keine langweiligen, langsamen Ökokisten mit begrenzter Reichweite sein müssen, sondern echte Hingucker sein können. Der 2008 vorgestellte Tesla Roadster ist wohl einer der attraktivsten Sportwagen und besticht durch Leistungsdaten, die kaum jemand von einem Elektroauto erwarten würde: Er leistet 215 kW (288 PS), erzielt eine Spitzengeschwindigkeit von 201 km/h und beschleunigt in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. „Tesla arbeitet praktisch seit Beginn an mit DS Produkten“, so Paul Lomangino, Engineering Tools Director bei Tesla. „SolidWorks und ENOVIA SmarTeam haben zum Aufbau unseres Unternehmens beigetragen und waren für unseren bisherigen Erfolg unverzichtbar. Mit ENOVIA Version 6 bauen wir auf diesem Erfolg auf und verwalten alle unsere vorhandenen Daten sowie die zunehmende Komplexität unserer kollaborativen Umgebung und unserer Produktangebote.“

“Version 6 PLM ist für die Arbeitsweise von Tesla unverzichtbar geworden. Die Lösung verleiht uns die gemeinsame Sprache, die wir in der Produktentwicklung und Produktion tagtäglich benötigen.”
Paul Lomangino
Paul Lomangino,
Engineering Tools Director, Tesla Motors

Version 6 spielt in den Prozess en von Tesla eine zentrale Rolle

„Version 6 PLM ist zentraler Bestandteil der Arbeitsweise von Tesla“, so Lomangino. „Die Lösung verleiht uns die gemeinsame Sprache, die wir in der Produktentwicklung und Produktion tagtäglich benötigen.“

Laut Lomangino berührt Version 6 nahezu alle Aspekte der betrieblichen Abläufe bei Tesla: Von der Konzeptentwicklung über Engineering, Fertigung, Qualitätssicherung bis hin zu Verkauf und Marketing. So kann jeder im Unternehmen mitwirken und effektiver zum Erfolg beitragen.

„Tesla hat einen hohen Qualitätsanspruch“, betont Lomangino. „Für uns ist die Fähigkeit von ENOVIA Version 6 sehr wichtig, die Komplexität unserer Produkte und Prozesse auf dem weiteren Weg in die Zukunft erfolgreich zu bewältigen. Mit dieser Lösung stellen wir organisationsübergreifend ein gemeinsames Werkzeug zur Verfügung, das alle Beteiligten unter ein Dach bringt und die gemeinsame Entwicklung erheblich beschleunigt.“ Dank der Standardisierung auf die integrierte Lösung von Dassault Systèmes müssen bei Tesla keine Daten mehr übersetzt werden. Tesla nutzt ENOVIA Version 6 für das gemeinschaftliche Datenmanagement, CATIA für die integrierte Produktkonstruktion und DELMIA für die digitale Fertigung und Produktion.

“Wir nehmen nur die unbedingt nötigen Anpassungen an Version 6 vor, um die Upgrade-Fähigkeit nicht zu beeinträchtigen, ohne jedoch auf eine individuelle Lösung für unsere Anforderungen verzichten zu müssen. ”
Jack Brown,
PLM Support Specialist, Tesla Motors

Laut Jack Brown, PLM-Support-Spezialist bei Tesla, profitieren alle Aufgabenbereiche bei Tesla vom Einsatz der Version 6 und der damit verbundenen kollaborativen Arbeitsumgebung. „Alle Abteilungen werden frühzeitig mit ihren Anforderungen in den Prozess einbezogen. Das ist wesentlich kostengünstiger, als Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt berücksichtigen zu müssen“, erläutert Brown.

Vorbereitungen für das 'Model S'

Bei der Entwicklung des Model S nutzt Tesla viel von der Vorarbeit, die bereits in die Entwicklung des Roadsters geflossen ist. Mit ENOVIA Version 6 ist Tesla in der Lage, den Prozess zu öffnen, um Zulieferer und sogar Kunden in die Entwicklung einzubeziehen. Die kollaborativen und interaktiven Kommunikationsfunktionen von zwei weiteren DS-Lösungen– 3DLive und 3DVIA – gewinnen mittlerweile zunehmend an Bedeutung, um eine detaillierte Ansicht der neuen Produktentwicklung zu vermitteln.


„Wir arbeiten bereits daran, unseren Zulieferern Zugang zum System zu verschaffen, damit wir allen eine einheitliche Quelle an Konstruktionsdaten in einer sicheren Umgebung bereitstellen können“, so Brown. „3DLive und 3DVIA werden dazu beitragen, den Konstruktionsprozess weiter zu öffnen – man braucht kein CAD-Experte zu sein, um mit diesen Lösungen zu arbeiten.“

„Bei Tesla Motors legen wir großen Wert darauf, dass jeder so kreativ und produktiv wie möglich ist“, so Lomangino. „Die Stärke von Version 6 liegt u. a. darin, dass jeder in den Produktentwicklungsprozess einbezogen wird und sich dabei voll und ganz auf seine Kreativität und Produktivität konzentrieren kann, ohne sich Gedanken um Prozesse und Tools machen zu müssen.“